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Emigranten erzählen
Meine letzten Tage in Deutschland
Ein Hörbuch von Rohnstock Biografien
Spieldauer ca. 60 min.
Am 24. September 2005 startete Rohnstock Biografien die Salon–Reihe "Emigranten erzählen" im Berliner Hotel Adlon. Hier treffen sich Menschen, die aus dem faschistischen Deutschland vertrieben wurden – als Juden oder Nazi–Gegner.
Das erste Thema lautete "Meine letzten Tage in Deutschland". Die Geschichten handeln von dem lange abwegigen Gedanken an eine Flucht, von wachsenden Schikanen, gelben Bänken, grölender SA und ignoranten Mitbürgern.
Es sind Geschichten über Abschiede und abrupte Einschnitte, Geschichten von Verzweiflung und auch von Widerstand. Einiges wurde – nach mehr als 60 Jahren – zum ersten Mal erzählt: "Als wir im Ausland nach 1945 die ersten Berichte Überlebender hörten, schämten wir uns, gelebt zu haben, während man unsere Familien ermordete. Das war noch ein Grund zu schweigen. Heute haben wir die Pflicht, von ihnen zu erzählen".
Die sechs Geschichten des ersten Salons sind nun als Hörbuch erschienen.
Inhalt:
Dr. Volkmar Zühlsdorff: So was kann doch in Deutschland nicht passieren!Dr. Volkmar Zühlsdorff: So was kann doch in Deutschland nicht passieren!
Andrée Leusink: Er hat nichts Persönliches erzählt.
Werner Max Finkelstein: Wir waren gute Deutsche. Was sollten wir vor den paar Nazis flüchten?
Werner Kallmann: Ich glaube, unsere Eltern wussten, dass sie uns nicht wiedersehen.
Sara Bialas: Ich wusste damals noch nicht, dass ich kein Mensch bin.
Werner Bab: Du als Jude hast in Deutschland keine Zukunft.
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