Zehn Jahre Erzähl-Salon

Ein Plädoyer für den Erzähl-Salon und ein Aufruf:
Berlin braucht mehr Räume zum Erinnern

Das Erzählen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Doch anders als in früheren Gesellschaften fehlen heute oft Gelegenheit, Raum und Rituale. Genau dies bietet der Erzähl-Salon: Sechs bis zwölf Menschen sitzen beieinander und erzählen Geschichten zu ausgewählten Themen – wie beispielsweise »Mein erster Schultag«, »Mein erster Kuss«, »Mein letzter Arbeitstag«. Gemeinschaftliches Erzählen fördert das Erinnern, ermöglicht Erfahrungsaustausch und baut Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Nationalitäten. Der Erzähl-Salon ist ein Zaubermittel, das Menschen zusammenbringt.

Ein Erzähl-Salon ist unaufwendig und überall zu organisieren: Es braucht einen gemütlichen Raum, Erzähler und eine Salonnière (Moderatorin). Der Verein Lebenserinnerungen e.V. möchte mit Unterstützung von Rohnstock Biografien in vielen verschiedenen Kiezen Erzähl-Salons initiieren. Wer Ideen hat oder sich beteiligen möchte, wende sich bitte an Lebenserinnerungen e.V.

Den vollständigen Text des Aufrufes bekommen Sie hier.

Der Rohnstock Salon - ein Ort für Gespräche Ein Erzähl-Salon
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