1989 - 2019: Hoffnungen, Lebenswirklichkeit, Perspektiven

Katrin Rohnstock spricht auf Symposion anlässlich des 30. Jahrestages der friedlichen Revolution

Am 11. Okto­ber fin­det im Zeit­ge­schicht­li­chen Forum Leip­zig das Sym­po­si­um »1989 - 2019: Hoff­nun­gen, Lebens­wirk­lich­keit, Per­spek­ti­ven« statt. Auf drei ver­schie­de­nen Podi­en the­ma­ti­sie­ren unter ande­rem His­to­ri­ker, Jour­na­lis­ten und Sozio­lo­gen die gesell­schaft­li­chen Umbrü­che, die sich seit 1989/90 in Ost­deutsch­land voll­zo­gen. Aus­gangs­punkt ist das Jahr 1989. Es ist »für vie­le Ost­deut­sche als eine Zeit des gesell­schaft­li­chen Auf­bruchs und gro­ßer Eupho­rie in Erin­ne­rung. Drei­ßig Jah­re spä­ter beur­teilt die gro­ße Mehr­heit in Ost­deutsch­land ihre per­sön­li­che Situa­ti­on ins­ge­samt zwar posi­tiv, doch man­gelt es vie­len an Ver­trau­en in die Poli­tik, füh­len sich vie­le abge­hängt und hadern mit der poli­ti­schen Situa­ti­on.« Das Sym­po­si­um fragt nach den Ursa­chen für die­se Ent­wick­lung. Das Pro­gramm fin­den Sie unter die­sem Link.

Kat­rin Rohn­stock dis­ku­tiert gemein­sam mit Dr. Mar­cus Böick (His­to­ri­ker, Poli­tik­wis­sen­schaft­ler, Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum), Iris Glei­cke (ehe­ma­li­ge Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin beim Bun­des­mi­nis­ter für Wirt­schaft und Ener­gie und Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für die neu­en Bun­des­län­der) und Prof. Dr. Joa­chim Ragnitz (Diplom­volks­wirt, Stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des ifo Insti­tuts – Nie­der­las­sung Dres­den) von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr zum The­ma »Blü­hen­de Land­schaf­ten«:

»In Ost­deutsch­land voll­zog sich seit 1990 ein radi­ka­ler Umbruch der Wirt­schaft von einer staat­lich gelenk­ten Zen­tral­plan­wirt­schaft zu markt­wirt­schaft­li­chen Struk­tu­ren. Dies ging mit einer groß­flä­chi­gen Deindus­tria­li­sie­rung und dem Ver­lust vie­ler Arbeits­plät­ze ein­her. Nur lang­sam gelang ein Wie­der­auf­bau. Doch bis heu­te wei­sen die wich­tigs­ten öko­no­mi­schen Kenn­zif­fern erheb­li­che Unter­schie­de zwi­schen Ost und West auf. Wel­che Ursa­chen gibt es dafür, gab es Alter­na­ti­ven? Wel­che Fol­gen haben die anhal­ten­den Unter­schie­de zwi­schen Ost und West und wel­che Pro­gno­sen gibt es für die Zukunft?«

Im Anschluss an die Podi­ums­dis­kus­sio­nen gibt Ger­hard Schö­ne ab 19.30 Uhr sein Solo­kon­zert »Ich pack in mei­nen Kof­fer«.

Bit­te mel­den Sie sich für das Sym­po­si­um bis zum 6. Okto­ber an per E-Mail unter  besucherdienst-leipzig(at)hdg.de, tele­fo­nisch unter 0341-2220-400 oder unter www.bpb.de
Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on mit der Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung statt.