»An der Sonne geradeaus« - Buchvorstellung in Bonn

Buch­vor­stel­lung und Dis­kus­si­on des zwei­ten Ban­des der Lebens­ge­schich­te der weg­wei­sen­den Kos­mo­po­li­tin Ingar Brueg­ge­mann »An der Son­ne gera­de­aus«

Ingar Brueg­ge­mann, vie­le Jah­re in lei­ten­der Funk­ti­on bei der WHO, der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen, hält mit die­sem Buch den zwei­ten Teil ihrer Auto­bio­gra­fie in den Hän­den. Der Titel ist rich­tungs­wei­send für das Leben der Kos­mo­po­li­tin: Als Ingar Brueg­ge­mann im Okto­ber 1966 in ihrem Taschen­ka­len­der die Sta­tio­nen einer Rei­se­rou­te notier­te, war die letz­te Weg­mar­ke ein Gast­hof namens »Son­ne«. Also schrieb sie: »An der Son­ne gera­de­aus«. Es war eine Abschieds­fahrt. Davon hat Ingar Brueg­ge­mann im ers­ten Band ihrer Erin­ne­run­gen – »Von Nord­horn in die Welt« – erzählt. Was nach die­ser Zäsur folg­te, nach ihrer Ankunft in Genf, lsst sich im nun vor­lie­gen­den zwei­ten Band nach­le­sen.

Ingar Brueg­ge­mann kam in einer Zeit zur WHO, als sich die Welt im Umbruch befand. Ost und West stan­den sich im Kal­ten Krieg gegen­über; das Kolo­ni­al­sys­tem lös­te sich auf, immer mehr Län­der des Südens erkämpf­ten sich ihre Unab­hän­gig­keit. Was waren die prä­gen­den Begeg­nun­gen, was die ent­schei­den­den Ereig­nis­se in gut zwei­ein­halb Jahr­zehn­ten bei der WHO? Was konn­te Ingar Brueg­ge­mann bewir­ken, als sie für die Inter­na­tio­nal Plan­ned Paren­t­hood Fede­ra­ti­on (IPPF) tätig war, den Dach­ver­band von heu­te rund 170 nicht staat­li­chen Fami­li­en­pla­nungs­or­ga­ni­sa­tio­nen welt­weit? Wel­che Auf­ga­ben waren (und sind) ihr in ihrem beweg­ten Leben wich­tig?

Das Buch schil­dert einen bemer­kens­wer­ten Wer­de­gang, per­sön­li­che Erin­ne­run­gen mischen sich mit gro­ßer Welt­po­li­tik. Beruf­li­ches und Pri­va­tes, Büro- und Rei­se­ge­schich­ten, Por­träts, Fak­ti­sches und Anek­do­ten ver­we­ben sich zu einem viel­ge­stal­ti­gen Werk. Zahl­rei­che Bil­der und Doku­men­te ergän­zen den Text – und erzäh­len manch­mal eine ganz eige­ne Geschich­te.

 

Ort
Ple­nar­raum des Gus­tav-Stre­se­mann-Insti­tuts e.V.
(Lan­ger Gra­ben­weg 68, 53175 Bonn)

Pro­gramm
Begrü­ßung:
Dr. rer. pol. Jan U. Clauss
(Wiss. Lei­ter des Gus­tav-Stre­se­mann-Insti­tuts e.V.)

Ein­füh­rung:
Prof. Dr. med. Rolf Kor­te
(Hono­rar­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Gie­ßen, Fach­be­reich Medi­zin)

Gruß­wort:
Dr. Gun­ta Laz­da­ne
(WHO Regio­nal­bü­ro Kopen­ha­gen (ange­fragt))

Lesung und Dis­kus­si­on:
Ingar Brueg­ge­mann und Micha­el Len­na­ckers

Wir freu­en uns auf Sie und bit­ten um Anmel­dung bis zum 30. März 2015.
(info@rohnstock-biografien.de / Tel. 030 40504330)