Einladung zum Erzählsalon »Wie ich einmal in eine Falle tappte und wieder herauskam«

Erzählsalon am 1. April 2017

Hand aufs Herz: Wann wur­den Sie das letz­te Mal so rich­tig rein­ge­legt? Von einem Freund hin­ters Licht geführt – oder von einem Geschäfts­part­ner über den Tisch gezo­gen? Wie sind Sie damit umge­gan­gen? Wie haben Sie die Situa­ti­on gemeis­tert? Erzäh­len Sie Ihre per­sön­li­che Geschich­te, wie Sie ein­mal über­töl­pelt oder über­lis­tet wur­den. Ob in der Fami­lie, in der Schu­le, beim Sport oder im Beruf. Erzäh­len Sie, wie es Ihnen gelang, trotz­dem nicht als der Gelack­mei­er­te dazu­ste­hen.

Wir laden Sie herz­lich ein zu unse­rem Erzähl­sa­lon »Wie ich ein­mal in eine Fal­le tapp­te und wie­der her­aus­kam« nach Ber­lin-Prenz­lau­er Berg – in den Fir­men­sitz von Rohn­stock Bio­gra­fi­en.

Am Sams­tag, den 1. April 2017 von 16 bis 18 Uhr bei uns in der Schön­hau­ser Allee 12 (Ein­gang Saar­brü­cker Str.), 10119 Ber­lin (U Sene­feld­erplatz).

An unse­rem ova­len Tisch sit­zen Men­schen unter­schied­li­chen Alters, Kul­tur, Her­kunft und Milieus. Beim letz­ten Erzähl­sa­lon am 28. Janu­ar erzähl­ten ein­an­der ihre Geschich­ten u.a. ein Fri­seur, eine Poli­ti­ke­rin, ein Taxi­fah­rer, eine frü­he­re Kom­bi­nats­lei­te­rin sowie eine Phi­lo­so­phin. Wir freu­en uns beim kom­men­den Mal auch auf Ihre Geschich­te. Wenn Sie nicht erzäh­len möch­ten, sind Sie den­noch herz­lich ein­ge­la­den, den Erzäh­lun­gen der ande­ren zu lau­schen.

Der Erzählsalon

Erzäh­len gehört zu den ältes­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men, in denen Wis­sen und Erfah­run­gen wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Damit erzählt wird, braucht es Raum, Gele­gen­heit und Ritua­le. Der Erzähl­sa­lon bie­tet genau dies.

Wie bei einem Klas­sen­tref­fen sit­zen Men­schen bei­ein­an­der, erzäh­len und hören zu. Nichts Aus­ge­dach­tes, nichts Auf­ge­bla­se­nes, ganz schlicht: selbst Erleb­tes, selbst Reflek­tier­tes. Ein­fach per­sön­li­che Geschich­ten – schö­ne und kurio­se, erns­te und anre­gen­de. Wäh­rend des Salons trägt jeder Gast sei­ne per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen zu einem bestimm­ten The­ma vor. Die Auf­merk­sam­keit der Zuhö­rer baut an der Geschich­te mit und ist zugleich ein Kor­rek­tiv. Sie hilft, die Erin­ne­run­gen zu akti­vie­ren.

Dadurch, dass die Men­schen im Erzähl­sa­lon sprich­wört­lich an einem Tisch sit­zen, kön­nen neue Bezie­hun­gen zwi­schen ihnen ent­ste­hen. Es kön­nen sich Netz­wer­ke bil­den oder gar Gemein­schaf­ten. In jedem Fall aber ver­brin­gen die Teil­neh­mer eines Erzähl­sa­lons ein paar gesel­li­ge und unver­gess­li­che Stun­den mit­ein­an­der.

Ich bin hoch­er­freut zu sehen, dass es in der Pra­xis so klu­ge Ansät­ze gibt, die unse­res Erach­tens aus der wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ve not­wen­dig wären, um Iden­ti­täts­kon­struk­tio­nen von unten zu för­dern.
Prof. Dr. Gabrie­la B. Christ­mann,
Leib­niz-Insti­tut für Regio­nal­ent­wick­lung und Struk­tur­pla­nung

Um Anmel­dung wird gebe­ten. Ihre Rück­mel­dung und Fra­gen neh­men wir gern tele­fo­nisch unter 030 ­- 40 50 43 30 ent­ge­gen oder per Mail unter info@rohnstock-biografien.de.

Wir freu­en uns auf Sie!