Erzählsalon im wohl saubersten Jugendclub der Welt

Der Jugend­club Ples­sa prä­sen­tier­te sich in strah­len­der Rein­heit als Ver­an­stal­tungs­ort für unse­ren Erzähl­sa­lon „Was ich mir für Ples­sa wün­sche“ am 30. März. Mit gro­ßer Ehr­lich­keit und Offen­heit wur­de uns an die­sem Abend begeg­net.

Erzählsalon im Jugendclub Plessa: Was ich mir für Plessa wünsche (30.03.2016) - 2

Es ist nicht leicht, über die Zukunft zu erzäh­len, und den­noch ist es den meist jun­gen und mit­un­ter sehr jun­gen Erzäh­lern gelun­gen. Es war uns eine Freu­de dar­an teil­zu­ha­ben, wie Pro­ble­me auf­ge­wor­fen und sogleich kon­struk­ti­ve Lösungs­vor­schlä­ge for­mu­liert wur­den. So ging es auch den älte­ren Anwe­sen­den, die die jun­gen Erzäh­ler und Erzäh­le­rin­nen dafür lob­ten und sich eben­falls sicht­lich beein­druckt zeig­ten.

 

Dass die Jugend die Zukunft eines Ortes ist, sagt sich leicht – aber in Ples­sa sieht man, dass min­des­tens die Teil­neh­mer des Erzähl­sa­lons ihr Dorf gestal­ten wol­len und kön­nen. Die Jugend­li­chen fun­gier­ten in die­ser Run­de als Reprä­sen­tan­ten zahl­rei­cher Ver­ei­ne, die vor glei­che oder ähn­li­che Pro­ble­me gestellt sind. Beson­ders die Gewin­nung von Nach­wuchs stellt sich für alle Ver­ei­ne als schwer her­aus. Des­halb such­ten alle Teil­neh­mer gemein­sam nach Lösun­gen, die für alle Ver­ei­ne glei­cher­ma­ßen prak­ti­ka­bel sind.

Erzählsalon im Jugendclub Plessa: Was ich mir für Plessa wünsche (30.03.2016) - 1Gott­fried Hei­ni­cke, der Bür­ger­meis­ter, nahm die Kri­tik inter­es­siert und zustim­mend im vol­len Pro­blem­be­wusst­sein ent­ge­gen, nach­dem er alle Teil­neh­mer vor Beginn ermun­ter­te, die­se frei her­aus zu for­mu­lie­ren. Dies ist kein übli­cher, aber sehr wohl ein bei­spiel­haf­ter Duk­tus für einen Bür­ger­meis­ter.

Wir als Pro­jekt­team haben uns auf die Fah­nen geschrie­ben, die Genera­tio­nen in den Dia­log zu brin­gen und glau­ben, dass dies in die­sem Erzähl­sa­lon gesche­hen ist. Das gro­ße Inter­es­se der zahl­rei­chen Teil­neh­mer ehrt uns und zeigt, dass mit dem Erzähl­sa­lon Brü­cken gebaut wer­den.

Nach den schnell ver­flo­ge­nen zwei Stun­den des Erzäh­lens ende­te der Salon. Wir blie­ben noch lan­ge, durch span­nen­de Gesprä­che gefes­selt, im Club. Dabei durf­ten wir beob­ach­ten, wie sich jün­ge­re und älte­re Teil­neh­mer des Erzähl­sa­lons in inter­es­sier­ter Anteil­nah­me misch­ten.

Wir hof­fen, dass der Erzähl­sa­lon mehr als nur eine Grund­rei­ni­gung des Jugend­clubs Ples­sa aus­ge­löst hat und die Wün­sche umge­setzt wer­den.


Alles über das Lau­sitz-Pro­jekt fin­den Sie auf der Web­site www.lausitz-an-einen-tisch.de.