Ich hatte so einen innerlichen Frust, wie die Wiedervereinigung entstanden ist und dass die Leistungen der Ostdeutschen so wenig anerkannt wurden. Ich habe immer gedacht, hier müssen wir uns wehren!“

Neue Arbeit Chemnitz wehrt sich!

„Auch diesen Prozess wollen wir getreu unserem Motto ,Wir bauen unsere Zukunft selbst‘ als IG Metall mitgestalten. Und für viele, insbesondere unsere aktiven Metallerinnen und Metaller in der Nachwendezeit, die gegen den Niedergang einer ganzen Industrieregion ankämpften, ist es nicht der erste Veränderungsprozess“, schreibt Mario John, Erster Vorsitzender der IG Metall Chemnitz, in seinem Grußwort des neuen Buches. Die IG Metall Chemnitz hat dieses Buchprojekt, das mit Unterstützung der Stiftung Neue Länder in der Otto Brenner-Stiftung entstanden ist, von Anfang an gefördert.

 

Hervorzuheben ist die Leistung der Vereinsgründerin Doris Müller. Sie ist eine von mehreren Zeitzeugen, die im Buch von zu Wort kommt und über ihre Erfahrungen berichtet. 1937 geboren, arbeitete Doris Müller bis 1991 als Programmiererin im VEB Gerätewerk Karl-Marx-Stadt. 1991 wurde sie Sozialberaterin, engagierte sich in der IG Metall und gründete die Neue Arbeit Chemnitz mit, deren Erste Vorsitzende sie wurde. Im Chemnitzer Stadtrat arbeitete sie 15 Jahre ehrenamtlich als Kommunalpolitikerin.

 

In diesem Video spricht Doris Müller über ihr Engagement:

 

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