Neuauflage der Anthologie »Chancen der Lausitz. Gründer, Gestalter und Nachfolger erzählen«

Das mit Unterstützung des Brandenburger Wirtschaftsministeriums von Rohnstock Biografien herausgegebene Buch erscheint in erweiterter Fassung

Die erwei­ter­te Fas­sung der Antho­lo­gie »Chan­cen der Lau­sitz« ist kos­ten­los für jeder­mann hier her­un­ter­zu­la­den (PDF-Datei, 5 MB).

Das Buch ist das Ergeb­nis unse­res Erzähl­pro­jekts »Erfah­run­gen und Poten­zia­le an einen Tisch – Unter­neh­mer­ge­sprä­che im Lau­sitz­Lab«, das wir von April 2017 bis Febru­ar 2018 zusam­men mit der Inno­va­ti­ons­re­gi­on Lau­sitz (iRL) GmbH in Cott­bus rea­li­sier­ten. In der aus Mit­teln des Minis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie des Lan­des Bran­den­burg finan­zier­ten Antho­lo­gie kom­men Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter staat­li­cher und kom­mu­na­ler Insti­tu­tio­nen zu Wort, die den Wan­del in der Lau­sitz aktiv mit­ge­stal­ten. Ihre Geschich­ten wur­den in Erzähl­sa­lons gesam­melt, die über­wie­gend in Cott­bus, aber auch in Gör­litz statt­fan­den.

Die Geschich­ten des erst­ma­lig 2018 erschie­ne­nen Buchs »Chan­cen der Lau­sitz« behan­deln wich­ti­ge The­men des Struk­tur­wan­dels: Inno­va­ti­on, Markt­er­schlie­ßung, Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung und Nach­fol­ge. Lese­rin­nen und Leser erhal­ten Ein­bli­cke in die eins­ti­ge DDR-Wirt­schaft, erfah­ren viel über die Umbrü­che der Wen­de­jah­re und wer­den infor­miert über die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Unter­neh­men heu­te ste­hen. Ent­stan­den ist eine ein­drück­li­che Geschich­ten­samm­lung, die in der ers­ten Auf­la­ge auf 180 Sei­ten die wirt­schaft­li­chen und sozia­len Mög­lich­kei­ten von Ver­än­de­rung auf­zeigt.

Von Kom­mu­nen und Wirt­schafts­för­der­ge­sell­schaf­ten ist das Buch seit Erschei­nen stark nach­ge­fragt wor­den. Nun soll es im Zuge einer Neu­auf­la­ge in einer erwei­ter­ten Fas­sung erschei­nen – auf­ge­stockt um die Geschich­ten der letz­ten Ver­an­stal­tung des Pro­jekts, die damals für die Antho­lo­gie nicht bear­bei­tet wur­den. Es han­del­te sich um den Erzähl­sa­lon vom 15. Febru­ar 2018, in dem Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer sowie wei­te­re Akteu­re des Struk­tur­wan­dels ein Resü­mee der Erfah­run­gen und Poten­zia­le der Lau­sitz zogen. Ihre Erzäh­lun­gen wer­den für die Nach­auf­la­ge ver­schrift­licht, womit der Titel »Chan­cen der Lau­sitz« in sei­ner Neu­auf­la­ge einen signi­fi­kan­ten Mehr­wert erhält.

»Die­ses Buch ist ein Bei­trag zur Struk­tur­ent­wick­lung in der Lau­sitz«, beton­te der Staats­se­kre­tär im Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um Hen­drik Fischer in einer Mit­tei­lung sei­nes Hau­ses. »Hier sind die Geschich­ten gesam­melt, die die Lau­sitz schreibt. Indem die Mache­rin­nen und Macher aus der Lau­sitz über ihre inno­va­ti­ven Unter­neh­men und zukunfts­wei­sen­den Pro­jek­te erzäh­len, stär­ken sie das Image der Regi­on – und moti­vie­ren ande­re, sich an ihnen ein Bei­spiel zu neh­men und sich eben­falls in der Lau­sitz für die Lau­sitz zu enga­gie­ren«, erklär­te Fischer. »Das ist wich­tig. Denn wir haben ein gro­ßes Ziel: Die Lau­sitz soll auch 2050 eine star­ke und inno­va­ti­ve Indus­trie­re­gi­on mit hoher Wert­schöp­fung und gut bezahl­ten Jobs sein. Las­sen Sie uns gemein­sam dar­an arbei­ten, dass die Lau­sitz eine Regi­on mit einer guten Zukunfts­per­spek­ti­ve bleibt.«

Stimmen zum Buch

Hen­drik Fischer, Staats­se­kre­tär im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie des Lan­des Bran­den­burg und Lau­sitz-Beauf­trag­ter der bran­den­bur­gi­schen Lan­des­re­gie­rung: »Die Lau­sitz hat in den 90er-Jah­ren Deindus­tria­li­sie­rung und Arbeits­platz­ab­bau erlebt. Doch die Men­schen in der Regi­on, die Unter­neh­men, die Ver­wal­tun­gen, die Hoch­schu­len und die Lan­des­re­gie­run­gen haben es gemein­sam geschafft, die Indus­trie- und Ener­gie­re­gi­on wie­der auf­zu­rich­ten. Erneu­te Struk­tur­brü­che darf es nicht geben. In dem vor­lie­gen­den Buch erzäh­len die Mache­rin­nen und Macher aus der Lau­sitz über ihre inno­va­ti­ven Unter­neh­men und zukunfts­wei­sen­den Pro­jek­te. Damit stär­ken sie das Image der Regi­on – und moti­vie­ren ande­re, sich an ihnen ein Bei­spiel zu neh­men und sich eben­falls in der Lau­sitz und für die Lau­sitz zu enga­gie­ren. Das ist wich­tig. Denn wir haben ein gro­ßes Ziel: Die Lau­sitz soll auch 2050 eine star­ke und inno­va­ti­ve Indus­trie­re­gi­on mit hoher Wert­schöp­fung und gut bezahl­ten Jobs sein - eine Regi­on mit Per­spek­ti­ve.«

Kat­rin Rohn­stock, Inha­be­rin Rohn­stock Bio­gra­fi­en: »Die Geschich­ten über­ra­schen in ihrer Auf­rich­tig­keit und Direkt­heit. Sie ver­mit­teln ein Stim­mungs­bild der Situa­ti­on in der Lau­sitz – sie sind für alle inter­es­sant, die die Regi­on ver­ste­hen und unter­stüt­zen wol­len. Und sie geben ein Gefühl dafür, welch kon­struk­ti­ver Auf- und Umbruchs­wil­le vor­han­den ist. Des­halb ist es so pro­duk­tiv Wirt­schafts­er­fah­run­gen zu erzäh­len: Wir kön­nen aus den Geschich­ten ler­nen, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, ein Pro­blem zu bewäl­ti­gen – wel­che Bewäl­ti­gungs­stra­te­gi­en ande­re ent­wi­ckelt haben.«

Dr. Hans-Rüdi­ger Lan­ge, Geschäfts­füh­rer Inno­va­ti­ons­re­gi­on Lau­sitz (iRL) GmbH: »Die­ses Buch ist der Fuß­ab­druck unse­res gemein­sa­men Pro­jek­tes ‚Erfah­run­gen und Poten­zia­le an einen Tisch - Unter­neh­mer­ge­sprä­che im Lau­sitz­Lab‘. Das Lau­sitz­Lab ist Ort des Arbei­tens und des Dia­logs für die Fra­ge, wie wir neue Pro­duk­te und Geschäfts­fel­der erschlie­ßen. Das ist eine Auf­ga­be für alle, für ein gro­ßes Spek­trum an unter­neh­me­ri­schen Talen­ten. Per­so­nen unter­schied­li­chen Alters, unter­schied­li­cher Bran­chen, aus Hand­werk, Start-Ups, Groß­kon­zer­nen, mit oder ohne Betrof­fen­heit von Ener­gie­wen­de oder aktu­el­lem Struk­tur­wan­del.«