Preisverleihung „Die besten Geschichten aus der Lausitz”

Die Preisträger Beste Lausitz Geschichte

Grup­pen­bild mit Staats­se­kre­tär: Die Preis­trä­ger und Juro­ren zusam­men mit dem Pots­da­mer Gra­tu­lant Hen­drik Fischer (4. v.h.l) vor dem IBA-Stu­dier­haus

End­lich war es so weit: Am 26. Mai wur­den die bes­ten Geschich­ten aus der Lau­sitz aus­ge­zeich­net. neun Erzäh­lun­gen – stell­ver­tre­tend für die Fül­le an gro­ßen und klei­nen Geschich­ten, denen wir in den ver­gan­ge­nen zehn Mona­ten in zahl­rei­chen Erzähl­sa­lons lausch­ten, und die wir für unse­re Bro­schü­ren auf­schrei­ben durf­ten – auto­ri­siert von den Erzäh­lern.

Die Jurysitzung am Vormittag

Auslese am Morgen: Zwei Stunden brüteten die Juroren über der finalen Auswahl

Aus­le­se am Mor­gen: Zwei Stun­den brü­te­ten die Juro­ren über der fina­len Aus­wahl

Ent­spannt und gut gelaunt begann der gro­ße Tag: Die Jury, besetzt mit Ver­tre­tern aus Poli­tik, Wis­sen­schaft und Regio­nal­ma­nage­ment, traf sich um 10 Uhr im IBA-Stu­dier­haus. Nach einer kur­zen Vor­stel­lungs­run­de stell­ten die sechs Juro­ren ihre Favo­ri­ten vor. In die fina­le Aus­wahl waren 45 von 120 ver­schrift­lich­ten Erzäh­lun­gen gekom­men – 26 Ein­zel­ge­schich­ten und 19 Kol­lek­tiv­ge­schich­ten. In bei­den Kate­go­ri­en wur­den die drei her­aus­ra­gends­ten Geschich­ten gesucht.

Tisch voller Geschichten: Den Jury-Teilnehmern fiel die Entscheidung nicht leicht

Tisch vol­ler Geschich­ten: Den Jury-Teil­neh­mern fiel die Ent­schei­dung nicht leicht

Die Anwe­sen­den hör­ten die flam­men­den Argu­men­te ihrer Mit­ju­ro­ren genau­so gespannt wie wir und lie­ßen sich das eine oder ande­re Mal mit­rei­ßen.
Die durch die sehr gut vor­be­rei­te­ten Juro­ren gelie­fer­te Außen­per­spek­ti­ve ließ vie­le Geschich­ten auch für uns in einem ganz neu­en Licht erschei­nen.
Die Per­spek­ti­ven der ein­zel­nen Juro­ren auf das Gele­se­ne stell­te sich in eini­gen Fäl­len als recht unter­schied­lich her­aus – wohin­ge­gen in ande­ren Fäl­len doch Einig­keit herrsch­te. Die Jury zeig­te sich im Gan­zen durch die Qua­li­tät, Kom­ple­xi­tät und Frei­mü­tig­keit der Geschich­ten beein­druckt.

Feierliche Preisverleihung durch den Staatssekretär Hendrik Fischer

Gebannte Stimmung: Rund 70 Gäste waren zur Preisverleihung ins IBA-Studierhaus gekommen

Gebann­te Stim­mung: Rund 70 Gäs­te waren zur Preis­ver­lei­hung ins IBA-Stu­dier­haus gekom­men

Die Jury­mit­glie­der waren kaum zu ihren Ent­schei­dun­gen gelangt, da füll­te sich schon das IBA-Stu­dier­haus mit Span­nung und Men­schen. Für uns hieß das: Tele­fo­nie­ren. Denn eini­ge der nun fest­ste­hen­den Gewin­ner hat­ten sich trotz der fast 70 erwar­te­ten Gäs­te nicht ange­mel­det. Kei­ne leich­te Auf­ga­be, woll­ten wir doch noch nicht ver­ra­ten, dass sie gewon­nen hat­ten. Es gelang uns glück­li­cher­wei­se bei fast allen – so hol­ten wir Caro­la Meiß­ner aus dem wohl­ver­dien­ten Urlaub.

Ex-IBA-Chef und „Hausherr“ Prof. Rolf Kuhn

Ex-IBA-Chef und „Haus­herr“ Prof. Rolf Kuhn

Die Ver­an­stal­tung begann mit einer kur­zen Ein­füh­rung und Beschrei­bung des Pro­jek­tes durch Prof. Rolf Kuhn. Sei­ne wohl­mei­nen­den Wor­te setz­ten unse­re Anstren­gun­gen in einen land­schaft­li­chen Rah­men und stell­ten einen Bezug zur IBA und deren heh­res Ziel her, die Lau­sitz zu einem lebens­wer­ten Ort für Alt­ein­ge­ses­se­ne und (poten­zi­el­le) Neu­zu­ge­zo­ge­ne zu machen.

Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Hen­drik Fischer, Staats­se­kre­tär im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie des Lan­des Bran­den­burg

Nach dem Vor­sit­zen­den des „IBA-Stu­dier­haus Lau­sit­zer Seen­land e.V.“ rich­te­te Hen­drik Fischer, Staats­se­kre­tär im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie des Lan­des Bran­den­burg, das Wort an die Gäs­te. Er ließ es sich nicht neh­men, auf ein staats­tra­gen­des Gruß­wort zu ver­zich­ten und in einer auto­bio­gra­phi­schen Erzäh­lung die Inno­va­ti­ons­kraft der Lau­sit­zer zu beto­nen und sei­ner Bewun­de­rung für sel­bi­ge Aus­druck zu ver­lei­hen.

Im Anschluss an das Gruß­wort resü­mier­ten Pro­jekt­lei­te­rin Kat­rin Rohn­stock und Super­vi­so­rin Karin Den­i­sow, was gemein­schaft­li­ches Erzäh­len in der Regi­on bewir­ken kann. Dabei wur­de die Unter­schied­lich­keit der ein­zel­nen Pro­jekt­stand­or­te ergrün­det.

Die frisch gebackenen Salonniers Christian Benusch (l.) und Peter Gallasch sprechen von ihren Erfahrungen

Die frisch geba­cke­nen Salon­niers Chris­ti­an Benusch (l.) und Peter Gal­lasch spre­chen von ihren Erfah­run­gen

Abschlie­ßend baten wir zwei der von uns frisch aus­ge­bil­de­ten Salon­niers auf die Büh­ne: Peter Gal­lasch und Chris­ti­an Benusch. Sie spra­chen dar­über, was ihnen die Aus­bil­dung zur Salon­niè­re gebracht hat und wie es ist, einen Erzähl­sa­lon zu lei­ten. Sie berich­te­ten über die von uns ver­mit­tel­te Kul­tur­tech­nik und ihre wei­te­ren Plä­ne mit dem Erzähl­sa­lon. Denn, das ist unser gro­ßer Wunsch: Es soll wei­ter­ge­hen mit dem kol­lek­ti­ven Erzäh­len in der Lau­sitz!

Nach einer klei­nen Umbau­pau­se stand der span­nends­te und fei­er­lichs­te Teil des Nach­mit­tags an: Die Preis­ver­lei­hung. Nach und nach wur­den in den bei­den Kate­go­ri­en die jeweils drei bes­ten Erzäh­lun­gen aus­ge­zeich­net, vom Dritt­plat­zier­ten zum Erst­plat­zier­ten – bei den „Ein­zel­ge­schich­ten“ die Erzäh­ler, bei den „Kol­lek­tiv­ge­schich­ten“ aus­ge­wähl­te Ver­tre­ter der Orte, in denen die Geschich­ten erzählt wur­den.

Die Lau­da­tio­nen über­nah­men die am Vor­mit­tag akti­ven Jury­mit­glie­der. Die Lau­da­to­ren und der Staats­se­kre­tär Hen­drik Fischer gefolgt von Kat­rin Rohn­stock gra­tu­lier­ten allen Preis­trä­gern herz­lich und über­reich­ten ihnen einen glä­ser­nen Pokal.

In der Kategorie „Einzelgeschichte“ wurden ausgezeichnet:

Der 1. Preis ging an Mari­an Frei­gang (37) aus Lauch­ham­mer mit sei­ner Geschich­te „Kras­se Jugend“. Lei­der war er ver­hin­dert. Stell­ver­tre­tend nahm Dr. Kon­rad Wil­helm, (64), Vor­sit­zen­der vom Tra­di­ti­ons­ver­ein Braun­koh­le, den Pokal ent­ge­gen.

Birgit Wöllert (DIE LINKE), Abgeordnete im Deutschen Bundestag hält die Sieger-Laudatio

Bir­git Wöl­lert (DIE LINKE), Abge­ord­ne­te im Deut­schen Bun­des­tag hält die Sie­ger-Lau­da­tio

Bir­git Wöl­lert: „Als jemand, der sich stän­dig durch­set­zen muss­te, weil jun­ge Leu­te Räu­me brau­chen für ihre Musik, ihre Dis­kus­sio­nen, um soli­da­risch mit ande­ren zu sein, gibt Mari­an Frei­gang mit sei­ner Geschich­te auch an noch Jün­ge­re etwas wei­ter. Näm­lich die Bot­schaft: Tut was für eure eige­nen Inter­es­sen! Setzt euch ein für eure Idea­le und seid hart­nä­ckig und nicht unbe­dingt immer ange­passt. So könnt ihr für euch selbst und für ande­re auch etwas errei­chen. Vie­len Dank für die wun­der­schö­ne Erzäh­lung.“

Der 2. Preis ging an eine Geschich­te aus Gei­ers­wal­de: Ingrid Rad­locha (71) mit „Leben mit der Gru­be“.

Petra Kockert (CDU), ehem. Landrätin des sächsischen Landkreises Kamenz

Petra Kockert (CDU), ehem. Land­rä­tin des säch­si­schen Land­krei­ses Kamenz

Petra Kockert: „Leben mit der aus­ge­kohl­ten Gru­be. Der lan­ge Weg bis zur Nut­zung des Gei­ers­wal­der Sees, Sie immer an der Sei­te Ihres Man­nes. Es war ein har­ter, stei­ni­ger Weg, aber es hat sich gelohnt. Es ist etwas Gro­ßes ent­stan­den. Der Gei­ers­wal­der See – ein wun­der­schö­ner Teil des Lau­sit­zer Seen­lan­des. Ihr Mann war der Macher, immer vor­ne­weg, Sie haben alles getra­gen, ertra­gen, und haben mit Ihrer wun­der­schö­nen Geschich­te gezeigt, wozu star­ke Frau­en fähig sind.

Platz für jede Menge Geschichten: Die Zweitplatzierte Ingrid Radochla aus Geierswalde erhält von Projektleiterin Katrin Rohnstock ein in Leder gebundenes Notizbuch

Platz für jede Men­ge Geschich­ten: Die Zweit­plat­zier­te Ingrid Radoch­la aus Gei­ers­wal­de erhält von Pro­jekt­lei­te­rin Kat­rin Rohn­stock ein in Leder gebun­de­nes Notiz­buch

Frau Ingrid Radoch­la, Sie haben nicht nur die Her­aus­for­de­rung ange­nom­men, Sie haben mit­ge­stal­tet. Dabei nie­mals vor­der­grün­dig; Sie haben mit Ihrer Geschich­te stell­ver­tre­tend für vie­le Gei­ers­wal­der – Zuge­zo­ge­ne und Ein­hei­mi­sche – Ver­gan­gen­heit gelebt und Zukunft mit­ge­stal­tet. „Was du erlebst von dei­nen Vätern, erwirb es, um es zu besit­zen!“ Und ich füge hin­zu: Und schrei­be dei­ne Geschich­te, damit auch die Nach­fah­ren wis­sen, was war. Dan­ke, Frau Radoch­la, für die wun­der­ba­re Geschich­te.“

Der 3. Preis ging an eine Geschich­te aus Ples­sa: Caro­la Meiß­ner (60) mit „Der Kul­tur­ver­ein“.

Blumen vom Staatssekretär: Hendrik Fischer beglückwünscht Carola Meißner aus Plessa zum 3. Platz „Einzelgeschichten“

Blu­men vom Staats­se­kre­tär: Hen­drik Fischer und Dr. Chris­ti­na Eisen­berg beglück­wün­schen Caro­la Meiß­ner aus Ples­sa zum 3. Platz „Ein­zel­ge­schich­ten“

Dr. Chris­ti­na Eisen­berg: „In die­ser Geschich­te geht es nicht nur um das Bewah­ren von Kul­tur, son­dern um das Schaf­fen von Neu­em. In Ples­sa, in die­sem Kul­tur­haus, wird Leben ein­ge­haucht. Der Krea­tiv­markt, der durch eine Idee gebo­ren wur­de, ist eine Bele­bung des Ortes. Und es für mich ganz beson­ders wich­tig gewe­sen: Wir sehen hier, dass die Ein­bin­dung von vie­len Akteu­ren etwas zustan­de bringt. Denn ange­fan­gen hat die­ser Krea­tiv­markt ganz klein, mit ein paar Bau­stel­len­zäu­nen. Und jetzt ist das gan­ze Kul­tur­haus voll.“

Die Gewin­ner erhiel­ten ein in Leder gebun­de­nes Notiz­buch – wel­ches eine Men­ge Platz für vie­le wei­te­re Geschich­ten bereit­hält.

In der Kategorie Kollektivgeschichte wurden ausgezeichnet:

Ples­sa mit dem 1. Preis – für gleich zwei Kol­lek­tiv­ge­schich­ten: „Ein Haus für die Kul­tur“ und „Was ich mit dem Kraft­werk erleb­te“.

Lachende Sieger: Projektleiterin Katrin Rohnstock gratuliert dem Plessaer Ehepaar Wolfgang und Christine Alkier, stellvertretend für dessen Ort

Lachen­de Sie­ger: Pro­jekt­lei­te­rin Kat­rin Rohn­stock gra­tu­liert dem Ples­sa­er Ehe­paar Wolf­gang und Chris­ti­ne Alkier, stell­ver­tre­tend für des­sen Ort

Prof. Rolf Kuhn erklär­te das Zusam­men­ge­hö­ren der bei­den Geschich­ten in sei­ner Lau­da­tio so: „Die bei­den Geschich­ten – nach­ein­an­der gele­sen – zei­gen auf tref­fen­de Wei­se das Spek­trum des Ortes. Sehr vie­le Leu­te waren an der Gemein­schafts­er­zäh­lung betei­ligt. Ich habe beim Lesen neue Sicht­wei­sen erfah­ren. Die Geschich­ten brin­gen zum Aus­druck: Man muss Kul­tur­haus und Kraft­werk nicht als Gegen­satz emp­fin­den. Vie­le Ples­sa­er wol­len bei­des. Sie sehen nicht nur die Sor­gen, son­dern auch das Geschenk für die Zukunft.“

Gei­ers­wal­de mit dem 2. Preis: „Alt­ein­ge­ses­se­ne, Zuge­zo­ge­ne und Tou­ris­ten – wie wol­len wir mit­ein­an­der leben?“.

Staatssekretär Hendrik Fischer beglückwünscht Rosemarie Bredemann als Vertreterin von Geierswalde zum 2. Platz „Kollektivgeschichten“

Staats­se­kre­tär Hen­drik Fischer beglück­wünscht Rose­ma­rie Bre­de­mann als Ver­tre­te­rin von Gei­ers­wal­de zum 2. Platz „Kol­lek­tiv­ge­schich­ten“

Jens Brö­ker: „Wie wol­len wir mit­ein­an­der leben? Das ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, die in die­ser Geschich­te ein leben­di­ges Bild ent­wirft, unter­schied­lichs­ter Per­spek­ti­ven und unter­schied­lichs­ter Pro­ble­me und Wer­tun­gen. Die aber alle­samt eine Ver­bun­den­heit aus­drü­cken mit dem Ort, die sehr spür­bar wird. Und die­se Ver­bun­den­heit der Betei­lig­ten sagt: Wir wol­len Zukunft! Ob Zuge­reis­te oder – ich darf das so sagen – Ein­ge­bo­re­ne. Was sie ver­bin­det, ist die Lie­be zu Gei­ers­wal­de. Und uns in der Jury klar war: Was wir kri­ti­sie­ren, womit wir uns aus­ein­an­der­set­zen, das ist uns nicht egal, da küm­mern wir uns drum. Da wol­len wir bes­se­re Ent­wick­lun­gen orga­ni­sie­ren und rei­ben, Anstoß neh­men und dann auch mit­ein­an­der nach Lösun­gen schau­en. Das ist das Kenn­zei­chen die­ser Geschich­te.“

Lauch­ham­mer mit dem 3. Preis: „Was wir in Lauch­ham­mer mit Musik machen wer­den“.

Ausgezeichneter Dritter: Jörg Hertel (rechts) vom Traditionsverein Lauchhammer nimmt den Pokal stellvertretend für seinen Ort in Empfang, neben ihm Gratulant Jens Bröker (indeland-Geschäftsführer)

Aus­ge­zeich­ne­ter Drit­ter: Jörg Her­tel (rechts) vom Tra­di­ti­ons­ver­ein Lauch­ham­mer nimmt den Pokal stell­ver­tre­tend für sei­nen Ort in Emp­fang, neben ihm Gra­tu­lant Jens Brö­ker (inde­land-Geschäfts­füh­rer)

Jens Brö­ker: „Punk, Gothic, Dark­wa­ve. Mei­ne Damen und Her­ren, wenn Sie die­se Begrif­fe hören, den­ken Sie, glau­be ich, nicht so leicht an die Lau­sitz, schon gar nicht an Lauch­ham­mer, son­dern mög­li­cher­wei­se an Ham­burg, Ber­lin oder New York. Inso­fern ist das schon mal ein recht schril­les, ein recht fre­ches Aus­ru­fe­zei­chen, das uns die­se Geschich­te zeigt. Ein Per­spek­tiv­wech­sel, der deut­lich macht, dass hier in Lauch­ham­mer nicht nur Folk­lo­re – so wert­voll sie auch ist – eine Rol­le spielt, son­dern auch jun­ge, schrä­ge Musik, die den Zeit­geist erfahr­bar macht.

Musik ist eine uni­ver­sel­le Welt­spra­che, die Gren­zen über­schrei­ten kann, und das wird in der Geschich­te deut­lich. Ob es im Kon­takt zu den Älte­ren in Lauch­ham­mer ist, die Bunt­rock und die ande­ren pfle­gen oder zu den Flücht­lin­gen, die über die Musik auch einen Zugang gefun­den haben in den Ort. – Mach dein ding, da wo du bist. Man muss nicht in New York sein, um gute Musik zu machen.“

Ausgezeichnete Geschichten

Jens Bröker, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH in NRW

Jens Brö­ker, Geschäfts­füh­rer der Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft inde­land GmbH in NRW

Die drei Gewin­ner-Orte erhal­ten jeweils einen gro­ßen ova­len Holz­tisch, um den sich Erzähl­sa­lons mit bis zu 12 Per­so­nen grup­pie­ren kön­nen. Die­se wer­den von einem Lau­sit­zer Tisch­ler aus alten Die­len gezim­mert und am 22. Sep­tem­ber 2016 – zur Pre­mie­re des Lau­sitz-Buches – offi­zi­ell über­ge­ben.

Da die Sie­ger­trepp­chen bekannt­lich nur drei Stu­fen haben, das Pro­jekt aber an fünf Stand­or­ten aus­ge­zeich­ne­te Geschich­ten zuta­ge geför­dert hat, wur­den für zwei wei­te­re Erzäh­lun­gen Urkun­den ver­lie­hen: Für die Geschich­te „Vom Pols­tern und der Poli­tik“ der Geschwis­ter Chris­ti­na und Ilo­na Nick­lisch aus Mar­ga sowie für die Kol­lek­tiv­ge­schich­te „Sed­lit­zer Sau­sen“.

Wir möch­ten an die­ser Stel­le noch ein­mal beto­nen, dass nicht nur die 7 bzw. 9 aus­ge­zeich­ne­ten Geschich­ten, son­dern alle erzähl­ten Geschich­ten groß­ar­ti­ge Zeug­nis­se des Lebens in der Lau­sitz sind. Wir bedan­ken uns für das uns ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en.