Salonnièren-Seminar in der Lausitz

Für unser Struk­tur­ent­wick­lungs­pro­jekt »Die Lau­sitz an einen Tisch«, wel­ches auf der Durch­füh­rung von Erzähl­sa­lons beruht, bil­den wir Salon­niè­ren und Salon­niers aus.

Um einen Erzähl­sa­lon auf­zu­bau­en, zu füh­ren und zu pfle­gen, ist beson­de­res Wis­sen not­wen­dig. Die in über zehn Jah­ren gewon­ne­nen prak­ti­schen Erfah­run­gen über den Auf­bau und die Funk­ti­on von Erzähl­sa­lons hat Rohn­stock Bio­gra­fi­en sys­te­ma­ti­siert.

Bun­des­weit wur­de das Semi­nar zur Mode­ra­ti­on eines Erzähl­sa­lons bereits für Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser, Senio­ren­ver­tre­ter und im Auf­trag der Dia­ko­nie ver­an­stal­tet.

Das Semi­nar besteht aus zwei Tei­len, die jeweils an 2 1/2 Tagen durch­ge­führt wer­den. Das Pro­gramm des Semi­nars beinhal­tet glei­cher­ma­ßen theo­re­ti­sche Ein­hei­ten und prak­ti­sche Übun­gen.

Falls Sie Inter­es­se an dem Semi­nar im Rah­men unse­res Lau­sitz-Pro­jek­tes haben,
mel­den Sie sich bei uns.


Teil 1 - Moderation eines Erzählsalons

Anrei­se­tag
Ein­stiegs­abend »Ken­nen­lern-Salon«
Begrü­ßung und Ein­füh­rung in das »Salon«-Format
Die Wur­zeln und die Tra­di­ti­on des Erzähl­sa­lons.
Ber­li­ner Salons des 19. Jahr­hun­derts.

Sinn und Funk­tio­nen eines Erzähl­sa­lons.
18.30 Uhr Abend­brot

Tag 1 • vor­mit­tags »Bestand­tei­le des Erzähl­sa­lons«
Aus­wer­tung der Erfah­run­gen mit dem Erzähl­sa­lon vom letz­ten Abend.
Zur Spe­zi­fik des Salons gegen­über ande­ren Erzähl­for­ma­ten
(Erzähl­ca­fé, Talk­show, Podi­ums­dis­kus­si­on).
13.00 Uhr Mit­tag­essen

Tag 1 • nach­mit­tags »Die Rol­le der Salonnière/des Salon­niers«
Was braucht es, damit ein »Erzähl-Raum« ent­steht?
Wie agiert eine Salonnière/ein Salon­nier?
Wel­che Auf­ga­ben hat eine Salonnière/ein Salon­nier?
16.00 Uhr Kaf­fee­pau­se

»Titel und The­men für Erzähl­sa­lons«
Wie gene­rie­ren wir The­men?
Wie müs­sen Titel gebaut sein?

Tag 2 • vor­mit­tags »Der Ein­stieg in den Erzähl­sa­lon«
Was gehört in die Anmo­de­ra­ti­on?
13.00 Uhr Mit­tag­essen

Tag 2 • nach­mit­tags »Die Regeln des Erzähl­sa­lons«
Spe­zi­fi­zie­rung: Raum, Zeit, Erzäh­ler, Mode­ra­ti­on, Aus­wer­tung des Semi­nars
16.30 Uhr Kaf­fee mit Abschluss­run­de


Teil 2 - Der Erzählsalon als Instrument der Biografiearbeit

Anrei­se­tag
Ein­stiegs­abend
Erzähl­sa­lon: »Mei­ne ers­ten Erfah­run­gen mit Erzähl­sa­lons«
18.30 Uhr Abend­brot

Tag 1 • vor­mit­tags »Was wir erin­nern«
Erzäh­lun­gen trans­por­tie­ren Erleb­tes, Wis­sen und Erfah­run­gen.
Wie funk­tio­niert unser Gedächt­nis?
Wel­che The­men ani­mie­ren uns zum Erin­nern und Erzäh­len?
Auf wel­che Wei­se kann uns der Akt des Erzäh­lens berei­chern?
12.30 Uhr Mit­tag­essen

Tag 1 • nach­mit­tags »Wie eine Geschich­te ent­steht«
Die Erzäh­ler­per­spek­ti­ve: Oft­mals umschreibt eine Geschich­te einen Kon­flikt oder eine beson­ders ein­präg­sa­me Bege­ben­heit. Wie kön­nen die­se for­mu­liert wer­den?
Wel­chen Struk­tu­ren soll­te eine »gute« Geschich­te fol­gen?
16.00 Uhr Kaf­fee­pau­se

Tag 2 • vor­mit­tags »War­um wir gern Geschich­ten hören«
Die Hörer­per­spek­ti­ve: Hören bedeu­tet rück­sichts­vol­les Zuhö­ren.
Was erwar­ten wir von »guten« Geschich­ten?
Wel­chen Nut­zen kön­nen wir aus ihnen zie­hen?
Wie beein­flus­sen sie das Mit­ein­an­der?
12.30 Uhr Mit­tag­essen

Tag 2 • nach­mit­tags »Kapi­tel des Lebens«
Eine Lebens­ge­schich­te hat vie­le Kapi­tel,
die aus ein­zel­nen Geschich­ten bestehen.
Wie fin­de ich die wich­tigs­ten Kapi­tel mei­nes Lebens?
Wie glie­de­re ich mei­ne eige­ne Bio­gra­fie?
16.00 Uhr Kaf­fee­pau­se und Abschluss


Zer­ti­fi­ka­te

Eine Teil­nah­me­be­stä­ti­gung wird den Teil­neh­mern nach dem Semi­nar zuge­schickt.
Ein Zer­ti­fi­kat »Salon­niè­re« /»Salonnier« wird nach Absol­vie­rung der Semi­nar­tei­le I »Mode­ra­ti­on eines Erzähl­sa­lons« und II »Der Erzähl­sa­lon als Instru­ment der Bio­gra­fie­ar­beit« sowie der Initi­ie­rung und Durch­füh­rung (nebst Aus­wer­tung) eines eige­nen Erzähl­sa­lons aus­ge­stellt.