»Über den Osten nichts Neues? Von Abgrenzung und Zugehörigkeit«

Offene Diskussionsrunde über Wertvorstellungen und Identitätsbezüge im Ost-West-Vergleich

Am Don­ners­tag, den 31. Okto­ber 2019, sitzt Kat­rin Rohn­stock gemein­sam mit Chris­tan Ban­gel (poli­ti­scher Autor bei ZEIT online) auf dem Podi­um der Ver­an­stal­tung »Über den Osten nichts Neu­es? Von Abgren­zung und Zuge­hö­rig­keit«. d|part, ein Think­tank für poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on, und die Open Socie­ty Foun­da­ti­ons laden zur Dis­kus­si­on über die deut­sche Ein­heit und über unter­schied­li­che Ein­stel­lun­gen der Men­schen in Ost- und West­deutsch­land ein. Die pri­va­te Orga­ni­sa­ti­on Open Socie­ty Foun­da­ti­ons för­dert Initia­ti­ven und Ein­rich­tun­gen, die sich für Men­schen­rech­te, Gerech­tig­keit und Demo­kra­tie ein­set­zen.

Mode­riert wird die Dis­kus­si­ons­run­de von Maga­li Mohr (Rese­arch Fel­low beim Futu­ri­um). Das Publi­kum ist aus­drück­lich ein­ge­la­den, sich an der Dis­kus­si­on zu betei­li­gen.

Wir freu­en uns auf Ihre Teil­nah­me am Don­ners­tag, 31. Okto­ber 2019, von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr, in der Open Socie­ty Foun­da­ti­ons, Jäger­stra­ße 54, 10117 Ber­lin. Der Ein­tritt ist frei. Eine offe­ne, haf­tungs­be­frei­te Gar­de­ro­be steht zur Ver­fü­gung . Im Anschluss fin­det ein Emp­fang mit Fin­ger­food und Wein statt.

Bit­te mel­den Sie sich zu der Ver­an­stal­tung an. Hier kön­nen Sie sich direkt regis­trie­ren.

Aus der öffent­li­chen Ankün­di­gung der Orga­ni­sa­to­ren:

Im Jahr 30 nach dem Mau­er­fall wird nichts so heiß dis­ku­tiert wie die Fra­ge, ob inzwi­schen „zusam­men­ge­wach­sen ist, was zusam­men­ge­hört« oder ob es nicht doch »neue, tie­fe Ris­se« zwi­schen Ost- und West­deut­schen gibt. Dass sich auch drei Jahr­zehn­te nach der deut­schen Ein­heit wei­ter­hin Unter­schie­de fest­stel­len las­sen, zeigt sich auch in der von d|part und dem Open Socie­ty European Poli­cy Insti­tu­te (OSEPI) deutsch­land­weit durch­ge­führ­ten reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge im Rah­men des Pro­jekts ›Voices on Values‹. Ob die­se Ver­schie­den­hei­ten jedoch auf »neue, tie­fe Ris­se« oder gar auf eine grund­le­gen­de Unter­schied­lich­keit zwi­schen Men­schen in Ost- und West­deutsch­land hin­deu­ten, bleibt infra­ge zu stel­len. Denn ein genaue­rer Blick auf die Fra­ge, was über­haupt eine gute Gesell­schaft aus­macht, zeigt deut­lich, dass Men­schen in Ost­deutsch­land min­des­tens eben­so vie­le ver­schie­de­ne Vor­stel­lun­gen davon haben wie die im Rest des Lan­des. Den einen typi­schen »Ossi« gibt es genau­so wenig wie den typi­schen »Wes­si«.