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SUMMARY:Treuhand-Schicksale: Wanderausstellung eröffnet in Katzhütte
DESCRIPTION:In der von Rohnstock Biografien kuratierten Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Siftung »Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale« werden Berichte von Betroffenen gerahmt durch die Geschichte volkseigener Betriebe und Kombinate\, deren Schicksal unter dem Wirken der Treuhandanstalt nachgezeichnet wird. Historisch und politisch eingeordnet wird das Agieren der Superbehörde durch Beiträge vom Wirtschaftshistoriker Jörg Roesler\, von den Politikern Christa Luft\, Hans Modrow und Bodo Ramelow sowie vom dem DDR-Oppositionellen Bernd Gehrke. Die Schau wandert seit 2019 durch verschiedene Bundesländer. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Thüringen (bereits feststehende Orte/Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender\, weitere kommen in Kürze dazu).Die Treuhand-Wanderausstellung gastiert vom 5. Juni bis 28. Juni 2023 in Katzhütte. Die offizielle Eröffnungsveranstaltung am 5. Juni 2o23\, um 18 Uhr wird von einem Erzählsalon begleitet.
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SUMMARY:Geschichten der Sommerfrische auf der Spur: Spaziergang durch Schwarzburg mit Erzählsalon
DESCRIPTION:Einst florierte in Schwarzburg der Tourismus. Noch heute zeugen malerische Gebäude des niedergegangenen Gastgewerbes von der glanzvollen Geschichte. Für Millionen Menschen außerhalb des Schwarzatals waren sie mal Inbegriff von Erholung und Urlaubskultur. Welche Geschichten verbergen sich hinter diesen Sommerfrische-Architekturen? Heimatpflegerin Dr. Sigrid Mattes lädt am Sonntag\, den 25. Juni zur historischen Spurensuche durch Schwarzburg ein. Ausgangspunkt des geführten Spaziergangs ist um 11 Uhr das berühmte Hotel »Weißer Hirsch«\, wo Friedrich Ebert 1919 die Weimarer Verfassung unterzeichnete. Anschließend geht es u.a. vorbei am Hotel Schloßberg\, an verschiedenen früheren und noch geöffneten Pensionen\, an »Rauh`s Erfrischungshalle« sowie dem Gast- und Logierhaus »Thal Schwarzburg«. Endpunkt ist das Café zur Perle\, in dem sich um 13 Uhr ein Erzählsalon anschließt. In der von Katrin Rohnstock moderierten Runde sind alle Teilnehmenden des Spaziergangs eingeladen – aufsattelnd auf Sigrid Mattes‘ Geschichten der Schwarzburger Gastbetriebe –\, ihre Erinnerungen an den Niedergang der Sommerfrische zu erzählen. Auf diese Weise schlagen beide Veranstaltungsteile einen großen Bogen vom Anfang bis zum Ende der bewegten Schwarzburger Fremdenverkehrsgeschichte. »Die Vielfalt der Geschichten ist wertvoll. Sie sind eine Gesprächsgrundlage\, um Ideen für die Zukunft zu entwickeln«\, sagt Katrin Rohnstock. »Umbruchserfahrungen sind ein Schatz\, um ein Stück Vergangenheit ins Heute und Morgen zu holen. Denn: Nur wenn wir wissen\, woher wir kommen\, wissen wir auch\, wohin wir gehen.« \n  \nVeranstaltende: »Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e.V.«\, gefördert von der lokalen Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt\, mit Rohnstock Biografien
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SUMMARY:Erzählsalon über das Ende der Textilindustrie in Apolda
DESCRIPTION:Apolda ist bekannt für seine Textilgeschichte. Die Stadt war bis 1990 ein bedeutendes Zentrum der Herstellung von Strick- und Wirkwaren\, aber auch für die Produktion von Strickereimaschinen. Zu DDR-Zeiten wurde feine Wollkleidung hergestellt\, die in viele Länder exportiert wurde. Im VEB Thüringer Obertrikotagen Apolda (TOA)\, dem größten Maschenwarenhersteller der DDR\, waren bis  zur Wende nahezu 3000 Menschen beschäftigt. Nach 1990 wurden viele Betriebe geschrumpft oder liquidiert. Viele Menschen verloren ihre Arbeitsplätze\, die Bedeutung der Stadt als Industriestandort sank – mit der Folge\, dass Tausende Einwohner abwanderten.   Unter den Menschen\, die in Apolda blieben\, haben viele eine persönliche Verbindung zur Textilproduktion – weil sie selbst in ihr tätig waren oder jemand aus der Familie. Der Niedergang dieses traditionsreichen Industriezweigs bedeutete daher für viele Menschen einen schmerzhaften Bruch in der Biografie. Lange Zeit wurden diese Erfahrungen in der Öffentlichkeit tabuisiert. So entstand bei vielen das Gefühl\, dass ihnen nicht zugehört wird\, dass ihre Geschichten nicht gefragt und ihre Arbeitsleistungen wertlos sind.   Um diesen unter der Oberfläche schlummernden Geschichten nachzuspüren\, wurde von der Kreisvolkshochschule (KVHS) Weimarer Land und Rohnstock Biografien das Projekt »Einander erzählen und zuhören« initiiert. In diesem Rahmen finden mehrere Erzählsalons in Apolda und im Weimarer Land statt: Die einheimische Bevölkerung ist eingeladen\, ihre Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen. Den Auftakt bildet am Montag\, den 26. Juni\, um 19 Uhr ein Erzählsalon im GlockenStadtMuseum Apolda. In diesem werden ehemalige Werktätige über das Ende ihrer Betriebe erzählen und sich gemeinsam an die Zeit erinnern\, als die Glockenstadt noch ein Zentrum der Textilindustrie war. Menschen aus Apolda und Umgebung sind eingeladen\, ihre Erinnerungen zu teilen. Welche Erfahrungen sammelten sie vor\, während und nach der Wende an ihren Arbeitsplätzen und in ihren Heimatorten? Es können auch Erinnerungsstücke mitgebracht werden.   \n  \nModeration: Katrin Rohnstock\, Entwicklerin des Erzählsalons    \n  \nDer Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten online:  https://www.kvhs-weimarerland.de/programm/kurs/Erzaehlsalon_Textilindustrie_in_der_Glockenstadt/23F12RB01   \n  \nWeitere Infos & Fragen zur Anmeldung an: nico.przeliorz@kvhs-weimarerland.de / (03644) 51 650 19 \n  \nVeranstaltende: Kreisvolkshochschule Weimarer Land und Rohnstock Biografien\, gefördert durch das Thüringer Ministerium Für Bildung\, Jugend und Sport  
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