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SUMMARY:Treuhand-Wanderausstellung in Ilmenau: Finissage mit Erzählsalon
DESCRIPTION:Vor 50 Jahren wurde die Arbeit im neuen Henneberg-Porzellanwerk aufgenommen – ein Jubiläum\, das auch Bitterkeit hervorruft: Galt es 1973 als  das modernste Porzellanwerk Europas\, wurde es im Zuge der Treuhandpolitik nach 1990 dem Untergang geweiht. Heute erinnert vor allem der Verein Ilmenauer Porzellantradition e. V. an den Betrieb mit den großen Produktionslinien\, den schönen Erzeugnissen und den engagierten Beschäftigten. \nDDR-weit sollte die Treuhandanstalt 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4\,1 Millionen Arbeitsplätzen innerhalb kürzester Zeit »markttauglich« machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert\, Millionen Menschen arbeitslos. Exemplarisch für diese Biografien stehen die 25 Einzelporträts der Wanderausstellung »Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale«\, die ab dem 7. August 2023 zu den Öffnungszeiten der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ilmenau zu sehen ist (An der Sparkasse 1-3\, 98693 Ilmenau) \n  \nFeierlich beendet wird die Ausstellung im in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ilmenau am 5. September 2023\, um 18 Uhr im Beisein von Landrätin Petra Enders – wie beim Auftakt begleitet von einem Erzählsalon zum Thema »Wie sich die Treuhandpolitik auf das Porzellanwerk auswirkte«. Ehemalige Beschäftigte von Henneberg Porzellan und heutige Mitglieder des Vereins Ilmenauer Porzellantradition e. V. erzählen von ihren Erfahrungen vor\, in und nach der Wende. Besonderer Höhepunkt stellt der Besuch ehemaliger Vertragsarbeiter aus Kuba dar\, die ebenso ihre Erinnerungen wiedergeben. Weitere Zeitzeugen sind eingeladen\, ihre Geschichte zu erzählen. \nModeriert wird der Erzählsalon von der Kuratorin der Treuhand-Austellung Katrin Rohnstock\, die das Ilmenauer Erzählprojekt gemeinsam mit ihrem Team und dem Verein Ilmenauer Porzellantradition e. V. umsetzt. Zahlreiche Erinnerungen ehemaliger Beschäftigter des Henneberger Porzellanwerks wurden bereits in Erzählsalons aufgenommen. Sie werden in einem Buch erscheinen\, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Rohnstock Biografien hat  in Ostdeutschland bereits zahlreiche Erzählprojekte zu regionaler Wendegeschichte realisiert – in Thüringen u.a. in Großbreitenbach\, Katzhütte\, Suhl und Diedorf. \n  \nDie Ausstellung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale« ist bis 05.09.2023 in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ilmenau zu sehen (An der Sparkasse 1-3\, 98693 Ilmenau). Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 08:30 bis 12:30 Uhr\, zusätzlich Di. 13:30 bis 18:00 Uhr und Do. 13:30 -16:00 Uhr. \n  \nDas Begleitbuch zur Ausstellung finden Sie hier als PDF. \n  \nFür Rückfragen wenden Sie sich gerne an unsere Projektmanagerin für Erzählprojekte:Janin Pisarek | janin.pisarek@rohnstock-biografien.de | Tel./Mobil: 030 40504341
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SUMMARY:Treuhand-Schicksale: Ausstellung eröffnet in Hildburghausen mit Vortrag von Uwe Trostel
DESCRIPTION:In der von Rohnstock Biografien kuratierten Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Siftung »Schicksal Treuhand – Treuhand Schicksale« werden Berichte von Betroffenen gerahmt durch die Geschichte volkseigener Betriebe und Kombinate\, deren Schicksal unter dem Wirken der Treuhandanstalt nachgezeichnet wird. Historisch und politisch eingeordnet wird das Agieren der Superbehörde durch Beiträge vom Wirtschaftshistoriker Jörg Roesler\, von den Politikern Christa Luft\, Hans Modrow und Bodo Ramelow sowie vom dem DDR-Oppositionellen Bernd Gehrke. Die Schau wandert seit 2019 durch verschiedene Bundesländer. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Thüringen (bereits feststehende Orte/Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender\, weitere kommen in Kürze dazu). \nZur Eröffnung der bis zum 9. Oktober 2023 in Hildburghausen gastierenden Wanderausstellung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale« lädt Ökonomie-Experte Uwe Trostel zu einem Vortrag zum Thema »Die DDR-Wirtschaft – von den Anfängen bis zur Treuhandanstalt«. Anschließend ist Zeit für eine Diskussion.  \nUwe Trostel war von 1978 bis 1987 Vorsitzender der Bezirksplankommission Magdeburg und von 1987 bis 1989 Leiter der Zentralen Staatlichen Inspektion für Investitionen. 1990 wurde er kurzzeitig Stellvertretender Minister für Wissenschaft und Technik. Von 1990 bis 1992 arbeitete er für die Treuhandanstalt\, delegiert durch die Staatliche Plankommission auf der Grundlage des Modrow-Beschlusses. \nDie Treuhand-Wanderausstellung gastiert vom 13. September bis zum 9. Oktober 2023 in Hildburghausen. Die Eröffnungsveranstaltung wird von einem Vortrag des DDR-Ökonomie-Experten Uwe Trostel begleitet. \nÖffnungszeiten: Mo-Fr. 13.00 – 17.00 Uhr\, am Wochenende nach Bedarf.
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SUMMARY:Weimarer Land: Erzählsalon über Mellingen im Umbruch nach 1989/90
DESCRIPTION:»Mellingen und die Wende: Gemeinsam erzählen\, wie sich Schul- und Wirtschaftsleben in der Gemeinde veränderten« \nDritter Erzählsalon im Projekt »Einander erzählen und zuhören«\, das in Apolda und im Weimarer Land stattfindet. Moderation: Katrin Rohnstock\, Entwicklerin des Erzählsalons. Der Eintritt ist frei. \nJeder\, der miterzählen möchte\, ist herzlich eingeladen.Weitere Infos & Fragen zur Anmeldung an: info@rohnstock-biografien.de oder Tel. 030-40504330. \nVeranstalter: Kreisvolkshochschule Weimarer Land und Rohnstock Biografien\, gefördert durch das Thüringer Ministerium Für Bildung\, Jugend und Sport  
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LOCATION:Mellingener Jugendklub an der Malzdarre\, An der Malzdarre 1\, Mellingen\, Thüringen\, 99441\, Deutschland
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SUMMARY:Wende-Erfahrungen und Zukunfts-Visionen in Schwarzburg: Zweiter Wald-Erzählsalon
DESCRIPTION:Nach dem großen Erfolg des ersten Wald-Erzählsalons in der Reihe »Wende-Erfahrungen und Zukunfts-Visionen in Schwarzburg 2023« im vergangenen Mai folgt am 17. September der zweite: Wieder geht es um Geschichten der renommierten\, inzwischen geschlossenen Forstschule im Schwarzatal\, wieder ist Forstwissenschaftler und einstiger Dozent Helmut Witticke als Erzähler mit von der Partie und wieder findet die Veranstaltung ab 15 Uhr an der Hirschtränke im Schwarzburger Wald statt – ehe es um 17 Uhr zu einem gemeinsamen Ausklang ins Café zur Perle geht. Einladende sind erneut: Rohnstock Biografien in Kooperation mit dem Förderverein Schloss Schwarzburg und der lokalen Partnerschaft für Demokratie. \nDer Verlust der Forstschule bewegt die Einheimischen bis heute. Seit 1946 war die Forstschule in Schwarzburg eine Einrichtung\, die junge Leute in den Ort brachte\, Lehrstoff in den Wäldern vermittelte und viele fähige Förster ausbildete\, um Thüringer Natur- und Kulturraum zu erhalten. Doch mit den politischen und wirtschaftlichen Veränderungen der Wende wurde die Forstwirtschaft massiv zusammengespart\, immer weniger Forstleute ausgebildet oder beschäftigt. Die Forstschule nahm ab 2006 keine neuen Anwärter mehr auf. 2008 wurde sie für immer geschlossen. \nUm über diese schicksalhafte Entwicklung zu hören und selbst zu erzählen\, kamen am 25. Mai mehr als 30 Interessierte zur Hirschtränke\, mitten in den Schwarzburger Wald. Viele der Anwesenden wurden durch Helmut Witticke in ihnen bis dato unbekannte Interna der Nachwendegeschichte eingeweiht. Der Forsthistoriker und leidenschaftliche Förster berzählte\, wie es gelang\, die Fachschule\, für die es im Westen kein Äquivalent gab\, zu einer waldnahen Ausbildungsstätte zu etablieren – und wie es geschah\, dass der attraktive Ausbildungsstandort trotz Widerstände und Proteste der Bevölkerung 2008 nach Erfurt verlagert wurde.  Wer weiß\, was dieses Mal unter den Baumwipfeln zur Sprache kommt? Neben Forstschul-Erinnerungen sind übrigens auch Geschichten der Erzählforscherin Janin Pisarek zu hören. Sie berichtet von Rasselböcken und Hanghühnern\, den heimischen Fabelwesen\, die besonders in der Schwarzburger Region\, ihr Unwesen getrieben haben sollen und Teil lebendiger Neckbräuche in den Thüringer Wälder waren. \nInteressierte sind herzlich eingeladen\, eigene Schwarzburger Waldgeschichte(n) mit in den Erzählsalon zu bringen! Start ist um 15:00 Uhr an der Hirschtränke (überdachte Sitzmöglichkeiten). Wer nicht gut zu Fuß ist\, kann über die Burkersdorfer Straße auf 200 Meter heranfahren. Ab 17:00 Uhr gemeinsamer Ausklang im Café Perle. Für Rückfragen können sich Interessierte an Erzählprojektmanagerin Janin Pisarek wenden: Tel./Mobil: (030) 40504341 oder janin.pisarek@rohnstock-biografien.de \n 
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LOCATION:An der Hirschtränke\,\, am Naturlehrpfad Heinrich Cotta\, von Schwarzburg über Burkersdorfer Str. Richtung Schweizerhaus\, Schwarzburg\, Thüringen\, 07427\, Deutschland
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SUMMARY:Weimarer Land: Erzählsalon über Blankenhain im Umbruch nach 1989/90 – Teil 2
DESCRIPTION:»Blankenhain im Umbruch: Weimarer Porzellan\, Holzsägewerk und Einzelhandel vor und nach der Wende«.  \n  \nVierter Erzählsalon im Projekt »Einander erzählen und zuhören«\, das in Apolda und im Weimarer Land stattfindet. Moderation: Katrin Rohnstock\, Entwicklerin des Erzählsalons. Der Eintritt ist frei. \n  \nJeder\, der miterzählen möchte\, ist herzlich eingeladen.Weitere Infos & Fragen zur Anmeldung an: info@rohnstock-biografien.de oder Tel. 030/40504330 \n  \nVeranstalter: Kreisvolkshochschule Weimarer Land und Rohnstock Biografien\, gefördert durch das Thüringer Ministerium Für Bildung\, Jugend und Sport  
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LOCATION:Apothekenmuseum Blankenhain\, Rudolf-Breitscheid-Straße 2-4\, Blankenhain\, Thüringen\, 99444\, Deutschland
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SUMMARY:Treuhand-Schau in Hildburghausen: Erster Erzählsalons zur wandelvollen Geschichte der »Schraube«
DESCRIPTION:DDR-weit sollte die Treuhandanstalt 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4\,1 Millionen Arbeitsplätzen innerhalb kürzester Zeit »markttauglich« machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert\, Millionen Menschen arbeitslos. Exemplarisch für viele dieser Biografien stehen die 25 Einzelporträts der Wanderausstellung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«\, die am 13. September in der Galerie HibuArt in Hildburghausen eröffnet wurde. In der vom Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien kuratierten Schau der Rosa-Luxemburg-Stiftung werden die Berichte von Betroffenen gerahmt durch die Geschichte volkseigener Betriebe und Kombinate\, deren Schicksal unter dem Wirken der Treuhandanstalt nachgezeichnet wird. Historisch und politisch eingeordnet wird das Agieren der Superbehörde durch Beiträge vom Wirtschaftshistoriker Jörg Roesler\, von den DDR-Politikern Christa Luft und Hans Modrow\, vom Oppositionellen Bernd Gehrke sowie von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.Begleitet wurde der Auftakt von einem Vortrag des Ökonomie-Experten Uwe Trostel zum Thema »Die DDR-Wirtschaft – von den Anfängen bis zur Treuhandanstalt«. Anschließend war Zeit für eine Diskussion. Im Laufe der Ausstellung folgen zwei Erzählsalons\, die den Wandel im einst größten Industriebetrieb Hildburghausens thematisieren: dem im Volksmund »Schraube« genannten VEB TEWA Schrauben- und Holzbearbeitungsfabrik. In den 1970er- und 1980er-Jahren fertigten in der »Schraube« bis zu 1.700 Beschäftigte aus der Stadt und dem Umland Normteile und Kleineisenwaren als industrielle Massenware. Ehemalige Werktätige sind eingeladen\, am Freitag\, den 29. September 2023 sowie am Montag\, den 9. Oktober 2023 (jeweils um 17 Uhr) in der Galerie HibuArt von ihren Erinnerungen an die Zeit vor und nach der Wende im Betrieb zu erzählen. Der Eintritt ist frei. Moderiert werden die Runden von Katrin Rohnstock\, die in Thüringen bereits zahlreiche Erzählprojekte zu regionaler Wendegeschichte realisiert hat – u.a. in Ilmenau\, Bischofferode\, Großbreitenbach\, Katzhütte\, Suhl und Diedorf. \nDie Ausstellung in Hildburghausen gastiert bis zum 9. Oktober 2023 in Hildburghausen. Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 13.00 bis 17.00 Uhr\, am Wochenende nach Bedarf.
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