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SUMMARY:Weimarer Land: Erzählsalon über Berlstedt im Umbruch nach 1989/90
DESCRIPTION:Berlstedt und die Wende: Gemeinsam erzählen\, wie sich die Veränderungen in der Landwirtschaft auf den Einzelnen\, auf Familie und Freundeskreis und das Miteinander im Dorf auswirkten  \nRund um die politische Wende 1989/90 wurde in den vergangenen Jahren viel Zeitgeschichte aufgearbeitet\, doch die aus ihr resultierenden Brüche und Veränderungen blieben lange tabuisiert – und damit bis heute weitgehend ungehört. Mit dem Projekt »Einander erzählen und zuhören« laden die Kreisvolkshochschule Weimarer Land und Rohnstock Biografien mit den jeweiligen Ortschronisten an mehreren Orten im Weimarer Land  Menschen wie »du und ich« ein\, ihre Wendeerfahrungen gemeinschaftlich zu teilen. In sogenannten Erzählsalons wollen sie den Geschichten nachspüren\, die unter der Oberfläche schlummern. \nWie habe ich die Wende erlebt\, welche Probleme standen auf einmal im Raum\, wie hat sich mein Leben mit der Wende verändert? Welche Auswirkungen hatte sie auf das Leben im Dorf und die Landwirtschaft in der Gemeinde?  \nJeder und Jede ist aufgerufen\, eigene Erinnerungen und Erfahrungen in die moderierten Runden einzubringen.  \nSie möchten miterzählen oder haben Fragen\, dann können Sie sich gerne an die Ortschronistengruppe Berlstedt wenden (Mail) oder auch direkt an das Team von Rohnstock Biografien (Mail oder Tel./Mobil: 030 40504330) 
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SUMMARY:Treuhand-Schau in Hildburghausen: Zweiter Erzählsalons zur wandelvollen Geschichte der »Schraube«
DESCRIPTION:DDR-weit sollte die Treuhandanstalt 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4\,1 Millionen Arbeitsplätzen innerhalb kürzester Zeit »markttauglich« machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert\, Millionen Menschen arbeitslos. Exemplarisch für viele dieser Biografien stehen die 25 Einzelporträts der Wanderausstellung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«\, die am 13. September in der Galerie HibuArt in Hildburghausen eröffnet wurde. In der vom Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien kuratierten Schau der Rosa-Luxemburg-Stiftung werden die Berichte von Betroffenen gerahmt durch die Geschichte volkseigener Betriebe und Kombinate\, deren Schicksal unter dem Wirken der Treuhandanstalt nachgezeichnet wird. Historisch und politisch eingeordnet wird das Agieren der Superbehörde durch Beiträge vom Wirtschaftshistoriker Jörg Roesler\, von den DDR-Politikern Christa Luft und Hans Modrow\, vom Oppositionellen Bernd Gehrke sowie von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.Begleitet wurde der Auftakt von einem Vortrag des Ökonomie-Experten Uwe Trostel zum Thema »Die DDR-Wirtschaft – von den Anfängen bis zur Treuhandanstalt«. Anschließend war Zeit für eine Diskussion. Im Laufe der Ausstellung folgen zwei Erzählsalons\, die den Wandel im einst größten Industriebetrieb Hildburghausens thematisieren: dem im Volksmund »Schraube« genannten VEB TEWA Schrauben- und Holzbearbeitungsfabrik. In den 1970er- und 1980er-Jahren fertigten in der »Schraube« bis zu 1.700 Beschäftigte aus der Stadt und dem Umland Normteile und Kleineisenwaren als industrielle Massenware. Nach einem ersten Erzählsalon\, der Ende September stattfand\, sind ehemalige Werktätige erneut eingeladen\, in der Galerie HibuArt von ihren Erinnerungen an die Zeit vor und nach der Wende im Betrieb zu erzählen: am Montag\, den 9. Oktober 2023 um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Moderiert wird die Runde von Katrin Rohnstock\, die in Thüringen bereits zahlreiche Erzählprojekte zu regionaler Wendegeschichte realisiert hat – u.a. in Ilmenau\, Bischofferode\, Großbreitenbach\, Katzhütte\, Suhl und Diedorf. \nDie Ausstellung in Hildburghausen gastiert bis zum 9. Oktober 2023 in Hildburghausen. Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 13.00 bis 17.00 Uhr\, am Wochenende nach Bedarf.
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SUMMARY:Weimarer Land: Erzählsalon in Bad Sulza zum »Kurwesen zur Wendezeit«
DESCRIPTION:Die Gründung eines Solebads im Jahr 1847 bescherte Bad Sulza einen nachhaltigen Aufschwung. Eine historische Bäderarchitektur des späten 19. Jahrhunderts vermischt sich heute mit modernen Klinikbauten – Zeugnisse einer wandelvollen Geschichte. Wie veränderte sich das Kurwesen in Bad Sulza rund um die politische Wende von 1989/90? Darüber sprechen am Donnerstag\, den 12. Oktober 2023\, 19 Uhr mehrere Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in einem Erzählsalon in der Aula der Grundschule »Am kleinen Weinberg«\, Am Mühlacker 2. Mit dabei sind u.a. ehemalige wie gegenwärtige Leiter von Kureinrichtungen und Kliniken. Gemeinsam erzählen sie\, wie sich der Wandel des Kurwesens auf Stadt und Menschen auswirkte. \n  \nWelche unbekannten Herausforderungen standen auf einmal im Raum\, welche neuen Perspektiven und Potenziale ergaben sich? Wer miterzählen möchte\, ist eingeladen\, eigene Erinnerungen und Erfahrungen in die moderierte Runde einzubringen. Wer nur zuhören möchte\, kann ebenfalls teilnehmen. Der erste Bad Sulzaer Erzählsalon ist Teil des Projekts »Einander erzählen und zuhören«\, das von der Kreisvolkshochschule Weimarer Land und Rohnstock Biografien initiiert wurde. Seit Sommer laden sie zusammen mit den jeweiligen Ortschronisten an mehreren Orten im Weimarer Land  Menschen »wie du und ich« ein\, ihre Wendeerfahrungen zu teilen. Gemeinsam wollen die Projektmacher den Geschichten nachspüren\, die unter der Oberfläche schlummern. \n  \nModeriert werden die Erzählsalons von Katrin Rohnstock\, die das Veranstaltungsformat entwickelte und mit ihrem Team von Rohnstock Biografien in Thüringen bereits mehrere Erzählprojekte zu regionaler Wendegeschichte veranstaltete: u.a. in Ilmenau\, Bischofferode\, Schwarzburg\, Zeulenroda\, Kahla\, Suhl und Diedorf. »Nur wenn wir wissen\, woher wir kommen\, wissen wir auch\, wohin wir gehen«\, sagt die 1960 in Jena geborene Literaturwissenschaftlerin\, die als Herausgeberin viele Geschichten aus Erzählprojekten verschriftlicht und in Bücher gebracht hat. »Jeder\, der die Wende bewusst erlebte\, ist dadurch geprägt. Viele erlebten eine Entwertung als Fachkraft oder haben noch einmal von vorn anfangen müssen. Insbesondere denjenigen\, die Entlassungen\, Neuorientierungen\, Arbeitslosigkeit bewältigen mussten\, möchten wir mit dem Erzählsalon einen Raum geben\, ihre Geschichten zu erzählen – denn sie wurden bisher viel zu wenig wahrgenommen und gehört.« \n  \nSie möchten miterzählen oder haben Fragen\, dann können Sie sich an das Team von Rohnstock Biografien wenden (info@rohnstock-biografien.de oder Tel./Mobil: 030 40504330).
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