VERÖFFENTLICHUNGEN
Bücher für eine breitere Öffentlichkeit
Hier finden Sie ausgewählte Lebensgeschichten und Anthologien, die Rohnstock Biografien im Selbstverlag oder in Kooperation mit Verlagen veröffentlicht hat. Bei Kooperationen sind die Bücher, anders als die privaten Auftragsbücher, oft auch im Handel erhältlich – oder über unsere Partner als gedruckte Exemplare bzw. PDF-Formate online beziehbar.
Die mit »e-Book« gekennzeichneten Buchtitel können Sie kostenlos downloaden und lesen.
Renate Seifert – »Im Strudel der Zeit«
Renate Seifert wurde 1928 in Berlin geboren und erlebte vier politische Systeme. Ihre Autobiografie erzählt von einer Jugend, die durch die Kinderlandverschickung und den Krieg abrupt hart wurde, und von einem Berufsleben, das sie zur ersten Besamungstechnikerin der DDR machte. Das Buch folgt ihren „Erinnerungssplittern“, die pointiert durch die Nachkriegszeit, den DDR-Aufbau und ihren späteren Neuanfang nach 1990 führen. Sie beschreibt Selbstbehauptung in einem Männerberuf, aber auch ein Leben, das immer wieder neu organisiert werden musste.
Anja Erben – »Bauen ist nichts für Feiglinge«
Anja Erben, eigentlich Ärztin, wird eher zufällig Bauherrin eines Berliner Seniorenwohnprojekts. Ihr Buch schildert – mit Berliner Schnauze und Galgenhumor – eine Odyssee aus Handwerkerpfusch, Behördenhürden, absurden Auflagen und grotesken Fehlleistungen. Was tragisch sein könnte, wird dank Erbens Tonfall zu einer überraschend komischen Chronik über Bürokratie, Mut und Beharrlichkeit. Das Buch zeigt, warum in Deutschland so wenig und so langsam gebaut wird – und warum man dennoch nicht resignieren muss.
Manuela Schwarz – »Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist doch schwer«
»Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist doch schwer« erzählt das außergewöhnliche Leben von Manuela Schwarz, der prägenden Leiterin des Jenaer Tanztheaters. In eindringlichen Erinnerungen berichtet sie von einer Kindheit im Krieg, von harten Lehrjahren, Bühnenglück und der Arbeit am traditionsreichen Zeiss-Ensemble. Der politische Umbruch 1989/90 raubt ihr über Nacht Räume, Strukturen und Sicherheiten – doch sie beginnt neu, baut ihr Ensemble wieder auf und prägt Generationen von Tänzerinnen. Stimmen ehemaliger Mitglieder zeigen, wie sehr ihr Unterricht als Schule, Zuhause und Lebenshaltung wirkte.
»Der große Schock. Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhandpolitik«
Das Buch versammelt mehr als 30 Berichte von Frauen und Männern aus Thüringen, entstanden in Erzählsalons an den früheren DDR-Industriestandorten Bischofferode, Diedorf, Ilmenau, Eisenberg und Großbreitenbach. Die Geschichten handeln von der Abwicklung traditionsreicher Betriebe, von gescheiterten Übernahmeversuchen, vom Hungerstreik der Kalikumpel, von der Entwertung von Arbeit und Erfahrung. Und vom langen Schweigen danach. Auch wenn die Erzählungen in Thüringen verortet sind, stehen sie stellvertretend für Erfahrungen, die in nahezu allen Regionen Ostdeutschlands gemacht wurden.
Dr. Rolf Heinemann: »Eine Lebensgeschichte zwischen Sport und Robotron«
Die Autobiografie von Rolf Heinemann erzählt die Vorgeschichte des Informatikers Rolf Heinemann als Datenbankentwickler im Kombinat Robotron mit seinen zuletzt 68.000 Mitarbeitern und die hindernisreiche Entwicklung der Firma Robotron Datenbank-Software GmbH im vereinten Deutschland. In den Jahren der erfolgreichen Improvisation unter den Embargo-Bedingungen der DDR hatte sich Heinemann die Kompetenz und das Selbstbewusstsein erworben, die schwierige Aufgabe des Systemwechsels nach dem Mauerfall zu meistern – getragen von dem Gedanken, dass das Speichern und Auswerten großer Datenmengen eine zukunftsträchtige Aufgabe darstellt.
»Spremberg – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Geschichten aus drei Erzählsalons«
In drei Erzählsalons in Spremberg/Grodk sammelten wir 2022 Geschichten aus der Nachwendezeit und aus der Gegenwart, um mit älteren Menschen Ideen für die lokale Zukunftsentwicklung zu finden und konkrete Projekte anzustoßen. Die Erzählsalons fanden statt im Rahmen des Projekts »Altersinnovationen« – einer Kooperation der Lausitzer Kommunen Guben und Spremberg/Grodk mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), die im Förderschwerpunkt »kommunen innovativ« des Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Eine Auswahl der Erzählungen mündete in dieser Publikation.
»Guben – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Geschichten aus drei Erzählsalons«
In drei Erzählsalons in der Hutstadt Guben sammelten wir 2022 Geschichten aus der Nachwendezeit und aus der Gegenwart, um mit älteren Menschen Ideen für die lokale Zukunftsentwicklung zu finden und konkrete Projekte anzustoßen. Die Erzählsalons fanden statt im Rahmen des Projekts »Altersinnovationen« – einer Kooperation der Lausitzer Kommunen Guben und Spremberg/Grodk mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), die im Förderschwerpunkt »kommunen innovativ« des Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Eine Auswahl der Erzählungen mündete in dieser Publikation.
Philipp Hanf »Wer stirbt denn nicht?«
ALS. So lautet die Diagnose, die Philipp Hanf mit 47 Jahren erhält. Für einen Mann, dessen Leben bislang geprägt war durch Sport, Reisen und Abenteuer, ist diese Diagnose eine klare Zäsur. Doch Philipp Hanf verliert nicht seinen Lebensmut.