Ihr Weg zur Salonnière
Einen Erzählsalon moderieren

Etablieren Sie Ihren eigenen Raum für Geschichten – werden Sie Salonnière!

 

Erzählen kann jeder – unabhängig von Alter, Herkunft und Beruf. Wenn wir erzählen, offenbaren wir unsere Potenziale und Kompetenzen. Durch das Erzählen – durch das Zuhören und Gehörtwerden – erkennen wir unsere Anknüpfungspunkte, was wir geben können, wo wir gebraucht werden.

 

Um einen Erzählsalon aufzubauen, zu führen und zu pflegen, ist besonderes Wissen notwendig. Die in über fünfzehn Jahren gewonnenen praktischen Erfahrungen über den Aufbau und die Funktion von Erzählsalons hat Rohnstock Biografien systematisiert.

Das Seminarprogramm beinhaltet gleichermaßen theoretische Einheiten und praktische Übungen. Die Ausbildung besteht aus zwei Teilen, die aufeinander aufbauen.

 

+++ IN KÜRZE STELLEN WIR AUF DIESEN SEITEN INFORMATIONEN ZUM NEUEN SEMINAR ZUR VERFÜGUNG +++

 

 

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Das Wichtigste auf einen Blick
    • Einstiegsabend (17:00 – 21:30 Uhr)

      Begrüßung und Einführung in das Salon-Format
      Sinn und Funktion eines Erzählsalons Kennenlern-Erzählsalon »Wie ich in dieses Seminar kam«

      Tag 1: Bestandteile des Erzählsalons (9:00 – 17.30 Uhr)

      Zur Spezifik des Salons gegenüber anderen Erzählformaten (Erzählcafé, Talkshow, Podiumsdiskussion).
      Die Rolle der Salonnière/des Salonniers:
      Was braucht es, damit ein »Erzähl-Raum« entsteht?
      Wie agiert eine Salonnière/ein Salonnier?
      Welche Aufgaben hat eine Salonnière/ein Salonnier?
      Titel und Themen für Erzählsalons:
      Wie generieren wir Themen?
      Wie müssen Titel gebaut sein?

      Tag 2: Der Einstieg in den Erzählsalon (9:00 – 17:30 Uhr)

      Was gehört in die Anmoderation?
      Die Regeln des Erzählsalons
      Spezifizierung: Raum, Zeit, Erzähler, Moderation

    • Einstiegsabend (17:00 – 21:30 Uhr)

      Begrüßung und Erzählsalon zum Einstieg

      Tag 1: Was wir erinnern (09:30 – 13:00 Uhr)

      Erzählungen transportieren Erlebtes, Wissen und Erfahrungen.
      Wie funktioniert unser Gedächtnis?
      Welche Themen animieren uns zum Erinnern und Erzählen?
      Auf welche Weise kann uns der Akt des Erzählens bereichern?

      Wie eine Geschichte entsteht (14:00 – 17:30 Uhr)

      Die Erzählerperspektive: Oftmals beschreibt eine Geschichte einen Konflikt. Was ist ein Konflikt?
      Wie können diese formuliert werden?
      Welchen Strukturen folgt eine »gute« Geschichte?

      Tag 2: Warum wir gern Geschichten hören (09:30 – 13:00 Uhr)

      Die Hörerperspektive: Hören bedeutet rücksichtsvolles Zuhören.
      Was erwarten wir von »guten« Geschichten?
      Welchen Nutzen können wir aus ihnen ziehen?
      Wie beeinflussen sie das Miteinander?

      Abschluss (14:00 – 17:30 Uhr)

      Vorstellung des eigenen Salonvorhabens
      Auswertung des Seminars

    • Eine Teilnahmebestätigung wird den Teilnehmern nach dem Seminar auf Anfrage zugeschickt.

      Ein Zertifikat »Salonnière«/»Salonnier« wird nach dem Absolvieren der Seminarteile I »Moderation eines Erzählsalons« und II »Der Erzählsalon als Instrument der Biografiearbeit« sowie nach dem Initiieren und der Durchführung (nebst Auswertung) eines eigenen Erzählsalons ausgestellt.

    • Das Seminar kostet 440 Euro inkl. MwSt. pro Seminarteil (insgesamt 880 Euro inkl. MwSt.).

      Für Getränke, Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Die Mittagspause von 13 bis 14 Uhr kann jeweils individuell gestaltet werden.

Das sagen unsere Teilnehmer:innen
»Hier her kommt, wer sein Leben aufgeschrieben haben möchte«
In einem Altbau residiert das Unternehmen »Rohnstock Biografien«. Ein bürgerliches Treppenhaus, oben Holzparkett und Rattansessel, Salonatmosphäre. Hier kommt her, wer sein Leben erzählen und danach aufgeschrieben haben möchte und dafür ein Jahr Zeit und mindestens 10 000 Euro mitbringt. Und das sind viele, der erfolgreiche Gynäkologe genauso wie die resolute Kneipenwirtin oder der Mann, der nach dem Krieg aus Polen fliehen musste und erst fünfzig Jahre später seine Heimat wiedersah.
Süddeutsche Zeitung
»Mir dem Erzählen schaffen wir uns unsere Identität«
Beim Erzählen vergegenwärtigen wir uns, was wir erlebt und welche Widerstände wir gemeistert haben. Wir stellen fest: Das ist beachtlich, was wir geschafft und bewältigt haben. Mit dem Erzählen schaffen wir uns unsere Identität. […] Wir haben über 300 Geschichten aufgeschrieben. Oft kommen die Kinder zu uns, um die Geschichte der Eltern in Auftrag zu geben.
Katrin Rohnstock im Interview mit dem Freitag
»Als würde man einer Person eine zweite Haut weben«
Es ist anspruchsvoll, eine Lebensgeschichte so aufzuschreiben, dass sie dem, der sie erzählt hat, beim Lesen aus dem Herzen spricht. Es ist ja, als würde man einer Person eine zweite Haut weben. […] So ein Buch braucht eine Dramaturgie, die die Leser oft gar nicht wahrnehmen. Sie bemerken in der Regel nur, wenn es stockt, wenn es Wiederholungen oder Brüche gibt. Die meisten Menschen spüren beim Lesen, was eine gute Geschichte ist.
Katrin Rohnstock im Interview mit der taz – die tageszeitung
»Wandel in der Lausitz«
In Großräschen wird heute ein Buchprojekt über den Wandel in der Lausitz präsentiert. Initiatorin Katrin Rohnstock sprach seit Mitte 2015 mit Bewohnern der Region über ihre Heimat. Am Ende kamen 300 Geschichten von Menschen zwischen acht und 88 Jahren zusammen. Sie sind mit Fotos der Beteiligten in dem Buch »Lausitz. Lebensgeschichten einer Heimat« zusammengefasst.
mdr Radio
»Strukturentwicklung durch Erzählen«
Wie können die Menschen vor Ort stärker in die Strukturentwicklung einbezogen werden, denn nur sie selbst sind in der Lage, ihre Region voranzubringen? Den Schlüssel dazu findet man über das Erzählen von Geschichten, über den Austausch von Alltagserlebnissen, weiß Katrin Rohnstock, Inhaberin von Rohnstock Biografien. ›In den kleinen Geschichten steckt die große Geschichte. Und die Identität der Erzähler sowie der Orte, in denen die Erzähler leben.‹
Berliner Zeitung
»Die Familiengeschichte für nachfolgende Generationen bewahren«
Katrin Rohnstock hat die Fähigkeit diese Geschichten zu Papier zu bringen und dennoch die eigentlichen Personen aus ihnen sprechen zu lassen. Daraus entstehen dann Bücher, in ganz unterschiedlicher Auflage - manchmal auch nur ein einziges, dass die Familiengeschichte für nachfolgende Generationen bewahrt.
Bayern 3
»Pralle Erzählungen der Mitarbeiter«
Die niedrigste Auflage eines Buches (von Rohnstock Biografien) bestand aus fünf Exemplaren und bei der Jubiläumsausgabe der Berliner Stadtreinigung bekam jeder Mitarbeiter ein Buch, das der Firmenchefin sehr am Herzen liegt. Es kommen nur die Mitarbeiter zu Wort. Diese prallen Erzählungen ›der Müllis‹ haben es der lebenstüchtigen und lebenslustigen Germanistin Katrin Rohnstock angetan.
Thüringer Allgemeine
»Erfahrungen weitergeben«
Wenn der Senior offen erzählt, was er getan, wie er gehandelt hat und was ihm dabei widerfahren ist, wenn er also ehrlich erzählt, so gibt er über sein Lebenswerk auch Erfahrungen weiter. Er gibt weiter, wie er schwierige Situationen bewältigt hat. Das kann seine Enkel noch interessieren. Denn auch die werden immer wieder in Situationen kommen, die schwierig sind, und sie werden ihrem Großvater dankbar sein […].
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein Grundbedürfnis am Ende des Lebens«
Inzwischen hat sich ein richtiger Markt für das Schreiben dieser gewöhnlichen Lebensgeschichten entwickelt. […] ›Am Ende seines Lebens hat man so viele Erfahrungen gesammelt, dass es ein Grundbedürfnis ist, noch einmal zurückzuschauen‹, erklärt sich Rohnstock die Nachfrage – und zitiert dazu den Spruch: ›Leben kann man nur vorwärts, begreifen aber nur rückwärts.‹
Die Welt
»Geschichten, die auch für andere lesenswert sind«
[…] Katrin Rohnstock hatte die Lebenserinnerungen einer privaten Auftraggeberin niedergeschrieben und dann festgestellt, dass es genau für diese Arbeit der Dienstleistung eine große Nachfrage gibt. Inzwischen hat Frau Rohnstock ein vielköpfiges Team um sich geschart. […] Aus den Erlebnissen und Erfahrungen von zunächst einmal fremden Menschen eine Geschichte zu machen, die auch für andere lesenswert sind, setzt Fähigkeiten voraus, die nicht jeder hat.
Bayern 2
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