Karl Döring »EKO - Stahl für die DDR, Stahl für die Welt«

Karl Doering EKO Buchcover

Karl Döring
Ver­lag edi­ti­on bero­li­na
Ber­lin 2015, 352 S.,
Preis: € 9,99
ISBN: 978-3958410183

Im Sep­tem­ber 2015 erschien mit »EKO - Stahl für die DDR, Stahl für die Welt« die Auto­bio­gra­fie des Stahl­un­ter­neh­mers Karl Döring.
Aktu­el­le Ter­mi­ne der Lesun­gen mit Karl Döring und Mei­nun­gen zum Buch fin­den Sie bei Ver­an­stal­tun­gen.

»EKO - Stahl für die DDR, Stahl für die Welt« ist die außer­ge­wöhn­li­che Auto­bio­gra­fie eines Lebens auf der Über­hol­spur - erfolg­reich, streit­bar, wiss­be­gie­rig und doch den Grund­über­zeu­gun­gen treu geblie­ben.

Karl Döring, gebo­ren 1937, stu­dier­te ab 1955 Eisen­hüt­ten­kun­de an der Hoch­schu­le für Stahl und Legie­run­gen in Mos­kau. Nach dem Stu­di­um arbei­te­te er im Stahl­werk Rie­sa, wei­te­re wis­sen­schaft­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen und lei­ten­de Tätig­kei­ten wech­sel­ten. 1979 bis 1985 war er stell­ver­tre­ten­der Minis­ter für Erz­berg­bau, Metall­ur­gie und Kali, von 1985 bis 1990 schließ­lich Direk­tor des Stamm­be­triebs Eisen­hüt­ten­kom­bi­nat Ost (EKO) sowie Gene­ral­di­rek­tor des VEB Band­stahl­kom­bi­nats »Her­mann Matern« Eisen­hüt­ten­stadt, das mit sechs Kom­bi­nats­be­trie­ben und rund 20.000 Beschäf­tig­ten zu den größ­ten schwarz­me­tall­ur­gi­schen Unter­neh­men der DDR gehör­te.

Nach 1990 stand der Kampf um die Erhal­tung des Stand­or­tes, nun als Vor­stands­vor­sit­zen­der der EKO-Stahl-AG Eisen­hüt­ten­stadt, im Fokus, und nach­dem die­ser einen erfolg­rei­chen Ver­lauf genom­men hat­te, amtier­te Karl Döring zum Ende sei­ner beruf­li­chen Lauf­bahn ab 1955 als tech­ni­scher Direk­tor des EKO-Stahl-GmbH. Im Jah­re 2000 ver­lieh ihm die Mos­kau­er Alma mater den Pro­fes­so­ren­ti­tel. Auf­grund sei­ner Lebens­lan­gen wirt­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zu und per­sön­li­chen Freund­schaf­ten mit vor allem rus­si­schen und ukrai­ni­schen Part­nern ist er bis heu­te als Bera­ter gefragt und wur­de in den Auf­sichts­rat des größ­ten rus­si­schen Stahl­kon­zerns NLMK beru­fen: Karl Döring - ein Russ­land-Ver­ste­her!

Karl Döring und sei­ne Auto­bio­gra­fie bewe­gen Men­schen und Medi­en: Neben einem gro­ßen ZEIT-Inter­view am 24. Sep­tem­ber erschie­nen bis­her zahl­rei­che Bei­trä­ge in der Tages­pres­se - von Leip­zi­ger Volks­zei­tung bis Stutt­gar­ter Zei­tung. Der ful­mi­nan­ten Buch­vor­stel­lung mit Man­fred Stol­pe in Eisen­hüt­ten­stadt folg­ten sehr gut besuch­te Lesun­gen in Frankfurt/Oder, in der Lau­sitz sowie in Brandenburg/Havel.