Katrin Rohnstock spricht auf Jenaer Soziologiekongress

Langjährige Erfahrungen mit dem kollektiven Erzählen und Zuhören von Geschichten sind bei Wissenschaftlern gefragt

Teilnahme an drei Veranstaltungen im Rahmen der Konferenz »Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften«

Ende Sep­tem­ber 2019 spricht Kat­rin Rohn­stock auf dem Jena­er Sozio­lo­gie­kon­gress »Gre­at Trans­for­ma­ti­on: Die Zukunft moder­ner Gesell­schaf­ten«, der Abschluss­kon­fe­renz der DFG-Kol­leg­for­scher_in­nen­grup­pe »Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten« und 2. Regio­nal­kon­fe­renz der Deut­schen Gesell­schaft für Sozio­lo­gie an der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena (vom 23. bis 27. Sep­tem­ber 2019). Die Kon­fe­renz wird von der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena in Zusam­men­ar­beit mit der Deut­schen Gesell­schaft für Psy­cho­lo­gie ver­an­stal­tet, im Rah­men der Foren »Kon­tu­ren von Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten«.

Die ers­te der drei Ver­an­stal­tun­gen mit Kat­rin Rohn­stock fin­det am 25. Sep­tem­ber (15 – 17.30 Uhr) statt. Gemein­sam mit Prof. Syl­ka Scholz (Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, Insti­tut für Sozio­lo­gie) stellt Kat­rin Rohn­stock im Forum »Kon­tu­ren von Post­wachs­tums­ge­sell­schaf­ten« das inno­va­ti­ve Ver­an­stal­tungs­for­mat des Erzähl­sa­lons vor. Anschlie­ßend mode­riert sie einen Erzähl­sa­lon zum The­ma: »Die Zukunft des Ostens: (Über-)Leben in einer Nied­rig­wachs­tums­ge­sell­schaft«.

Knapp 30 Jah­re nach der poli­ti­schen Wen­de in der DDR und dem Anschluss an die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wer­den die damit ver­bun­de­nen öko­no­mi­schen und kul­tu­rell-sozia­len Ver­wer­fun­gen zuneh­mend öffent­lich dis­ku­tiert. Aus­gangpunkt ist die sozia­le Rea­li­tät einer Nied­rig­wachs­tums­ge­sell­schaft, wie sie das länd­li­che und klein­städ­tisch gepräg­te Thü­rin­gen dar­stellt. Kat­rin Rohn­stock und Syl­ka Scholz inter­es­sie­ren die Erfah­run­gen der Men­schen, die in der Peri­phe­rie der wirt­schaft­li­chen Zen­tren leben. Wel­che Vor­stel­lun­gen von Zukunft haben sie für sich, ihr Umfeld, aber auch für die Gesell­schaft als Gan­zes?

Foto: Sarah Cords

Über ihre Erfah­run­gen und Zukunfts­vi­sio­nen erzäh­len Men­schen aus unter­schied­li­chen Pro­jek­ten: die Ener­gie­wirt­schaft einer Agrar­ge­nos­sen­schaft, die Wie­der­be­le­bung alter Hand­werks­tech­ni­ken, die Orga­ni­sa­ti­on des Dorf­la­dens und -lebens sowie gemein­schaft­li­che Lebens­for­men.

Mit­wir­ken­de:

  • R. Bütow (Dorf­ver­ein Röt­tel­misch)
  • H. Dün­kel (Bür­ger­ge­nos­sen­schaft Ball­städt)
  • H. Her­cher (Agrar­ge­nos­sen­schaft Königs­see)
  • U. Flur­schütz (Arbeit und Leben in Thü­rin­gen)
  • T. Mei­er (Schloss Tonn­dorf)
  • J. Pis­a­rek (Cam­burg)

Am 26. Sep­tem­ber (10.30 – 13.00 Uhr) refe­riert Kat­rin Rohn­stock auf dem von Jana Gebau­er (»Die Wirt­schaft der Ande­ren«) orga­ni­sier­ten Panel  »Degrowth Enthu­si­asm and the Eas­tern Blues: Zur Inte­gra­ti­on ost­deut­scher Trans­for­ma­ti­ons­er­fah­run­gen in den trans­for­ma­to­ri­schen Post­wachs­tums­dis­kurs«.

Die The­men und Ter­mi­ne des Sozio­lo­gie­kon­gres­ses sind dem­nächst auch abruf­bar auf der Kon­fe­renz-Home­page www.great-transformation.uni-jena.de.